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Johannes Haase (1983 in Wolfenbüttel geboren) hat Violine und freie Improvisation in Bremen und Basel bei Fred Frith, Thomas Klug und Alfred Zimmerlin studiert, weiteren Unterricht hatte er bei Irvine Arditti, Igor Ozim, Mitgliedern des Ensemble Modern, sowie bei Kala Ramnath in Mumbai und bei Ellery Eskelin und Zach Brock in New York. Als Geiger bewegt sich Johannes Haase auf elektrischem und modernem Instrumentari...
Johannes Haase (1983 in Wolfenbüttel geboren) hat Violine und freie Improvisation in Bremen und Basel bei Fred Frith, Thomas Klug und Alfred Zimmerlin studiert, weiteren Unterricht hatte er bei Irvine Arditti, Igor Ozim, Mitgliedern des Ensemble Modern, sowie bei Kala Ramnath in Mumbai und bei Ellery Eskelin und Zach Brock in New York. Als Geiger bewegt sich Johannes Haase auf elektrischem und modernem Instrumentarium im Grenzgebiet von zeitgenössischer Musik, Jazz und improvisierter Musik. Er kollaboriert mit Künstler:innen wie dem Rapper Flowin Immo, Sitarmeister Imran Khan und der Pianistin Johanna Borchert, spielte Tangos in Milongas in Buenos Aires, Konzerte auf dem Fusion Festival sowie in großen Konzerthäusern weltweit u. a. mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. In seinen Solo-Projekten liegt der Fokus auf zeitgenössischen Klängen, Elektronik und Improvisation. Haase initiiert Projekte und arbeitet regelmäßig interdisziplinär: im audiovisuellen Haase & Rößler Duo und seit 2014 mit Architekten, bildenden Künstlern und Poeten der Corporación Cultural Amereida, Chile (Ciudad Abierta). 2018 und 2019 hat er mit dem Goethe Institut in Indien und Chile zusammengearbeitet. Er arbeitet mit Beat Furrer, Klaus Huber und regelmäßig mit Komponisten der jüngeren Generation. Haase ist Gewinner des JohnCage-Preises der John-Cage-Orgel-Stiftung Halberstadt, zudem wurde ihm für seinen Einsatz für zeitgenössische Musik der Klaus-Huber Sonderpreis der Hochschule der Künste Bremen verliehen. Er ist Mitbegründer des Kommas Ensemble (Köln). Des Weiteren spielt er weltweit mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und dem Kammerorchester Basel, collectivo eunk, oh-ton Ensemble, Schwelbrand Orchester, im Duo mit Johanna Borchert, den Geige-Drum-Duos ohneland und Scylla, und den Improvisationsgruppen Myotis Kollektiv und The First Church of Free Music. Er hat Masterclasses und Workshops an verschiedenen Universitäten in Südamerika, Europa und Asien gegeben und war 2018 Dozent bei der Jungen Deutschen Philharmonie, seit 2019 unterrichtet er Improvisation an der Akademie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Er spielt eine Violine von Stephan von Baehr (Paris, 2009) und eine Violectra von Dave Bruce Johnson (Birmingham, 2010). Im Theater Bremen stand er in der Spielzeit 2022/23 gemeinsam mit Miles Perkin in „Leben und Schicksal“ als Musiker auf der Bühne.
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