Ich will alles — oder nichts!
Staatstheater Hannover - Schauspielhaus
Ein musikalischer Abend zu 100 Jahren Hildegard Knef | keine Pause
Ella Fitzgerald sagte über Hildegard Knef, sie sei „the greatest singer without a voice“, die größte Sängerin ohne Stimme. Es reichte zu einer Weltkarriere: als Schauspielerin, als Sängerin und als Schriftstellerin. Im Dezember 2025 wäre die Knef einhundert Jahre alt geworden. Eine Ikone bis heute. Hildegard Knef war mindestens anderthalb Frauen. Der erste weibliche Weltstar, den Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg hervorvorbrachte. Hilde Knef war Stehauf-Frau. Diva mit Haltung. Künstliche Wimpern und Bodenständigkeit. Das Herz ...
Ella Fitzgerald sagte über Hildegard Knef, sie sei „the greatest singer without a voice“, die größte Sängerin ohne Stimme. Es reichte zu einer Weltkarriere: als Schauspielerin, als Sängerin und als Schriftstellerin. Im Dezember 2025 wäre die Knef einhundert Jahre alt geworden. Eine Ikone bis heute. Hildegard Knef war mindestens anderthalb Frauen. Der erste weibliche Weltstar, den Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg hervorvorbrachte. Hilde Knef war Stehauf-Frau. Diva mit Haltung. Künstliche Wimpern und Bodenständigkeit. Das Herz am rechten Fleck, nein, besser: am linken; denn sie positionierte sich couragiert gegen alles Spießige. Sie trug ihr Herz auf der Zunge. Ehrlich. Verletzlich. Schonungslos und schwach und stark. Gefallener Engel, als sie aus den USA nach Deutschland zurückkam, Phoenix aus der Asche, als sie mit ihrem autofiktionalen Roman „Der geschenkte Gaul“ einen Weltbestseller landete und auf ihren Tourneen die Konzertsäle füllte.
Es ist Zeit, Hildegard Knef (wieder) zu entdecken. Sie und ihre unverwechselbaren Songs — von Hits wie „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ oder „Von nun an ging’s bergab“ bis zu selten gespielten Raritäten. Ein Kritiker meinte, Hildegard Knef habe als Sängerin und Texterin „die deutsche Popmusik im Alleingang erwachsen gemacht“. Sie sang nicht über heile Welt, sondern über One-Night-Stands und Liebe, die scheitert, Chansons, die Kurzgeschichten sind, raffiniert und verrucht. Eine Inspiration für Generationen von Menschen. Eine Künstlerin, die etwas zu sagen hat. Und zu singen.
Aufführungsrechte: Funkturm Verlag, Warner Chappell Music, Inc.
frei nach einer Idee von Vasco Boenisch und Katrin Lindner
- 04.03.2026, 19:30 Uhr
Iconic
- 05.03.2026, 19:30 Uhr
Ich will alles — oder nichts!
- 06.03.2026, 10:30 Uhr
Die Schneekönigin
- 06.03.2026, 19:30 Uhr
Hamlet: R2D2 or not 2B2
- 07.03.2026, 19:30 Uhr
Heimsuchung
- 08.03.2026, 19:00 Uhr
Ein wenig Licht. Und diese Ruhe.
- 10.03.2026, 17:00 Uhr
Führung durch das Schauspielhaus
- 10.03.2026, 19:30 Uhr
Die Wut, die bleibt
- 12.03.2026, 19:30 Uhr
Hamlet: R2D2 or not 2B2
- 13.03.2026, 19:30 Uhr
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