Endlich mal ein Theaterabend, an dem niemand irgendwas verstehen muss! Acht Schauspieler*innen und eine Musikerin drehen, rennen, stampfen, stolpern, springen, sprechen, galoppieren und pfeifen über die Bühne und haben dabei nichts im Sinn als Spaß und pure Freude. Mal ist es grell und überdreht, dann wieder zärtlich und fast melancholisch. In jedem Fall darf herzlich laut gelacht werden und wer will, der kann für sich auch einen Sinn entdecken: „Es ist ein bisschen wie Familienalltag“, sagte neulich jemand im Foyer. Und jemand ...
Worum es geht
Endlich mal ein Theaterabend, an dem niemand irgendwas verstehen muss! Acht Schauspieler*innen und eine Musikerin drehen, rennen, stampfen, stolpern, springen, sprechen, galoppieren und pfeifen über die Bühne und haben dabei nichts im Sinn als Spaß und pure Freude. Mal ist es grell und überdreht, dann wieder zärtlich und fast melancholisch. In jedem Fall darf herzlich laut gelacht werden und wer will, der kann für sich auch einen Sinn entdecken: „Es ist ein bisschen wie Familienalltag“, sagte neulich jemand im Foyer. Und jemand anders: „Wenn ich das sehe, will ich gleich mitmachen!“
Die einzigartigen, lustvollen und urkomischen Theaterarbeiten von Herbert Fritsch leben oft von Wiederholung. Da wiederholen die Körper Abläufe, bis sie durchdrehen, wie die schwindelfreien Derwische. Da drehen sich Sätze im Kreis und klingen wie Musik. Da verschwindet der Sinn, taucht im nächsten Moment ganz neu wieder auf und lässt einen überrascht losprusten. Manchmal muss einem vielleicht erst schwindelig werden, für festen Boden unter den Füßen, und manchmal, da entdeckt man im Schwindel eine neue Wahrheit.
Über Herbert Fritsch
Herbert Fritsch war lange Schauspieler, bevor er die Seiten wechselte und als Regisseur seine unnachahmliche Art von Theater entwickelte. Seitdem hat er im ganzen deutschsprachigen Raum inszeniert: Eigene Kreationen, Opern, klassische Dramen und auch mal einen Text, der nur aus einem einzigen, sich wiederholenden Wort besteht. Parallel arbeitet Herbert Fritsch als Medienkünstler im Bereich Foto- und Videotechnik und zeigte Ausstellungen in Deutschland und der Schweiz. Mit seinen stilprägenden Theaterarbeiten war er bereits sieben Mal zum Berliner Theatertreffen eingeladen und wurde für seine Verdienste um das deutschsprachige Theater mit dem Theaterpreis Berlin ausgezeichnet.
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