Eine Sängerin sitzt an einem Tisch. Hinter ihr steht ein Mann. Im Hintergrund packen viele Menschen Lebensmittel in Kisten. |
Die Bühne ist abgedunkelt. Eine Sängerin sitzt in einem langen Kleid auf einem Bretterboden. Neben ihr kniet ein Sänger. |
Die ganze Bühne ist zu sehen. Eine Sängerin steht vorn, zwei weitere Personen stehen sich weiter hinten gegenüber. Vom Bühnenhimmel hängen Straßenlaternen. Es schneit. |
Vier Sänger stehen oder sitzen zusammen auf einem Holzpodest. Einer von ihnen hält eine kleine Konservendose in der Hand. Die anderen blicken ihn an. |
Zwei Personen knien nebeneinander vor einem großen Pappkarton. Im Hintergrund packen viele Leute Lebensmittel in Körbe. |
Eine Sängerin und ein Sänger hocken an der Bühnenkante. Vor ihnen steht eine umgedrehte Plastikkiste. Sie dient ihnen als Tisch. |
Ein Sänger tanzt. Drei andere sitzen weiter hinten und sehen ihm zu. |
Eine Sängerin in einem weißen Kleid kniet auf einer Matratze. Neben ihr kniet ein Sänger. Er hält ihre Hand. Um sie herum stehen mehrere Personen. |
Fünf Personen sitzen nebeneinander auf einer Bierbank. Hinter ihnen steht eine große Thermoskanne. Der Chor und der Kinderchor stehen auf der Bühne. |
Eine Sängerin liegt auf einer Matratze. Sie wird von einem Sänger gestützt. Weit hinter ihnen stehen vier Personen und sehen zu ihnen. |
Oper von Giacomo Puccini
In italienischer Sprache mit deutschem Übertext
„The future’s uncertain and the end is always near.“ (Jim Morrison) — Was kostet die Welt? Das Leben ist ein Spiel für die vier Männer, die malen, schreiben, philosophieren und musizieren. Sie sind jung, sie haben Zeit. Viel Zeit zum Feiern, viel Zeit für die Liebe, denn die großen Gefühle, sie gehören schließlich dazu, zum Leben wie zur Kunst. Doch dann bricht es ein: das echte Leben. Rodolfo hat sie geliebt, dann kam der Frühling, sie sind auseinandergegangen und jetzt ist Mimì krank, sterbenskrank. Schlagartig wird die Kälte kalt, die Armut ...
„The future’s uncertain and the end is always near.“ (Jim Morrison) — Was kostet die Welt? Das Leben ist ein Spiel für die vier Männer, die malen, schreiben, philosophieren und musizieren. Sie sind jung, sie haben Zeit. Viel Zeit zum Feiern, viel Zeit für die Liebe, denn die großen Gefühle, sie gehören schließlich dazu, zum Leben wie zur Kunst. Doch dann bricht es ein: das echte Leben. Rodolfo hat sie geliebt, dann kam der Frühling, sie sind auseinandergegangen und jetzt ist Mimì krank, sterbenskrank. Schlagartig wird die Kälte kalt, die Armut bitter und die Realität existenziell. Alize Zandwijk, Hausregisseurin im Schauspiel am Theater Bremen, widmet sich mit „La Bohème“ zum ersten Mal einer großen Oper und begibt sich auf die Suche nach Menschlichkeit und Verantwortung in Zeiten, in denen die sozialen Verwerfungen zunehmen und unser aller Realität existenzieller zu werden droht.
Bremen ist das Bundesland mit der höchsten Armutsquote. Es gibt Menschen, denen das Geld für eine ausgewogene Ernährung fehlt. Es gibt Hunger. Hier hilft die Bremer Tafel, indem sie den Überfluss zum Wohle mittelloser Menschen einsetzt. Für die Produktion „La Bohème“ ist das Theater Bremen eine Kooperation mit der Bremer Tafel eingegangen und bittet seine Besucher:innen unverderbliche Lebensmittel zur Vorstellung mitzubringen. Bevor dann Ihre mitgebrachte Dose Tomaten oder die Packung Kaffee am nächsten Morgen zur Bremer Tafel geht, wird sie noch eine Rolle auf der Bühne in der Produktion„La Bohème“ spielen. Alternativ können die Lebensmittel ab dem 16. November auch an der Kasse abgegeben werden. Das Theater Bremen und die Bremer Tafel danken Ihnen für die Unterstützung.
Über diese Lebensmittel würden wir uns freuen: Nudeln, Reis, Kaffee, Tee, Zucker, Mehl, Öl, Haferflocken, Konserven jeglicher Art, Kekse und Schokolade
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