„Man muss etwas machen, um selbst keine Schuld zu haben. Dazu brauchen wir einen harten Geist und ein weiches Herz.“ (Sophie Scholl) — Wehr dich! Aber wie? Wo wohnt der Widerstand in meinem Körper? Im Atem, der stockt? Im Kiefer, der sich verhärtet? In den Füßen, die Stand suchen? Und wenn ich ihn finde – wie löse ich ihn? Wogegen richte ich mich überhaupt? Und: Müssen wir das allein tun? Die Choreografin ...
„Man hat meist mehr Freunde, als man befürchtet.“ (Agatha Christie) — Polifke hat seine Routinen: Hundert Schritte am Vormittag. Hundert Schritte am Nachmittag. Dazwischen Salat und Mittagsschlaf. Aber plötzlich sind da einfach zwei Jungspunde in seinem Gehege und bringen frischen Wind mit. Oder Chaos. Wie man’s nimmt. Adu und Badu sind jedenfalls am Toben, Tollen und Geschichten erzählen und rücken ...
„Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur, wenn man es für möglich befindet.“ (Alice im Wunderland) — Einladungen, Kuchen, einen DJ, Deko und vielleicht eine Piñata. Jagoda weiß, was es für eine gute Party braucht. Aber wie lädt man zu seinem Geburtstag ein, wenn man kein Geld hat und außerdem niemand wissen darf, wo man wohnt? Jagoda wohnt mit ihrer Mutter im Frauenhaus und da wird die Feier ...
„Weil die Welt noch nie so heiß war wie jetzt.“ (Luisa Neubauer) — Der Mond schmilzt. Geht das denn? Und was heißt das überhaupt? Gibt es dann keinen Mond mehr? Und hat das ganze etwas mit dem Eingehen des Mondbaumes zu tun? Diese Fragen stellen sich die beiden Mondhasen, die damit beauftragt sind, den Schaden aufzunehmen, zu verzeichnen und abzugrenzen. Yeşim Nela Keim Schaub untersucht gemeinsam ...
„Together you and your friends create an exciting story of adventurers who confront perils.“ (The Dungeons & Dragons Player Handbook) Johanna von Orleans. Widerstandskämpferin, Ikone, Dramentext. Und Vorlage für das LARP-Event in der alten Fabrikhalle: Die Festung ist aus Pappe, das Schwert aus Schaumstoff und alles nur ein Spiel, oder nicht? Das Publikum wird aktiver Teil der Geschichte, teilt sich ...
„The best way to challenge shame is with joy.“ (Chella Quint) — Mit Freude gegen die Scham. Aber nicht die gespielte Freude aus der Tamponwerbung, in der alle die ganze Zeit Trampolin springen und nie aufhören zu lächeln. Sondern echte Freude und vor allem Neugier darüber, was da mit dem eigenen Körper eigentlich passiert. Ich habe meine Tage. Wärmflaschentage. Schokopuddingtage. Hoodie-um-die-Hüften ...
„Die Trauer kommt und geht ganz ohne Grund.“ (Erich Kästner) — Nao und Melek verstehen das nicht. Bis eben waren sie und Olm doch noch beste Freund:innen, die alles zusammen machen. Aber jetzt spielt Olm nicht mehr mit. Olm buddelt. Buddelt immer weiter. Buddelt sich tief ein. Melek und Nao müssen sich auf die Suche nach ihrem Freund machen und herauskriegen, wie sie gemeinsam wieder an die Oberfläche ...
„Allein können wir so wenig, aber zusammen können wir so viel.“ (Helen Keller) — Wir bleiben heute unter uns. Aber gehöre ich da jetzt dazu oder muss ich draußen bleiben? Und wer ist eigentlich dieses „wir“? Können Drinnen und Draußen befreundet sein? Und gibt es das Draußen überhaupt? FAUST-Preisträgerin Antje Pfundtner erforscht zusammen mit dem Ensemble des Moks und zwei Tänzern von tanzbar_bremen ...
„Für Gewaltsysteme ist eine liebevolle Grundhaltung die allergrößte Gefahr und Bedrohung“ (Lann Hornscheidt) — Zwei verfeindete Familien: Montague und Capulet. Zwei verliebte junge Menschen: Romeo und Julia. Zwei grundverschiedene Welten – oder nicht? Romeo und Julia müssen einen Konflikt weitertragen, in den sie hineingeboren wurden – weshalb sie nicht zusammenkommen dürfen. Doch was ist es eigentlich ...
„Für uns ist der Klimawandel keine ferne oder abstrakte Bedrohung, sondern eine unmittelbare Gefahr für unser Überleben.“ (Mohamed Nasheed) - Können wir die Klimakatastrophe überleben? Und wenn ja was kommt danach? Wie verändert sich dann unser Verhältnis zu Natur und Technik? Und was bedeutet das alles für eine utopische Gesellschaft? Das Stück wagt einen Blick in die Zukunft und stellt sich die ...
„Man kann darüber staunen, wie ungewöhnlich oder auch ‚stinknormal‘ unsere Körper sein können.“ (Sonja Eismann) — Mein Körper ist eine schnaufende und pfeifende Maschine. Mein Körper ist ein Universum. Mein Körper ist ein Kaugummi. Mein Körper ist manchmal ganz schön merkwürdig. Deiner auch? Und wenn all unsere Körper so merkwürdig sind, sind sie dann nicht schon wieder normal?
Nach ihrer Arbeit ...
„How could you blame me? Growing up is chaotic.“ (Tate McRae) — Nachdem das Kollektiv Arnold&Bianka mit „Wie lang geht das noch?“ die Zeit gedehnt und die Langeweile untersucht hat, widmet es sich in seiner neuen Inszenierung dem absoluten Kontrollverlust: Chaos! Die Schule, die Arbeit, die Liebe und das Leben, wie schön, wenn sich alles in geordnete Bahnen lenken ließe. Wir planen, zählen, schreiben ...
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