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Suzanne Andrade bildet gemeinsam mit Paul Barritt die mehrfach ausgezeichnete Theatergruppe „1927“, die Performance, Musik und Animation in ihr Theaterschaffen integriert. Seit zehn Jahren arbeiten die beiden (mit ihren Kolleginnen Esme Appleton und Lillian Henley) zusammen an ihrem einzigartigen theatralischen Stil, der von ihrer Liebe zum Stummfilm und Animationen geprägt ist. Das Jahr 1927 ist das Jahr des er...
Suzanne Andrade bildet gemeinsam mit Paul Barritt die mehrfach ausgezeichnete Theatergruppe „1927“, die Performance, Musik und Animation in ihr Theaterschaffen integriert. Seit zehn Jahren arbeiten die beiden (mit ihren Kolleginnen Esme Appleton und Lillian Henley) zusammen an ihrem einzigartigen theatralischen Stil, der von ihrer Liebe zum Stummfilm und Animationen geprägt ist. Das Jahr 1927 ist das Jahr des ersten Tonfilms: „The Jazz Singer mit Al Jolson“. Seit mehr als einem Jahrzehnt beschäftigen sich „1927“ nun mit theatralen Verschränkungen von Live-Darbietung, Livemusik und Animation. Suzanne Andrade hat die drei erfolgreichen Shows „Between the devil and the deep blue sea“, „The animals and children took to the streets“ und „Golem“ geschrieben und inszeniert. „Golem“ mit Musik von Lillian Henley feierte 2014 Premiere bei den Salzburger Festspielen. Mit ihren Shows haben „1927“ nicht nur zahlreiche Preise gewonnen, sondern sind auch um den halben Erdball getourt. Zu den Preisen gehören u.a. Herald Angel, Fringe First, Carol Tambor, Arches Brick, Total Theatre, Off West End, Critics Circle and the Peter Brook Empty Space Ensemble Award. 2015 wurden Suzanne Andrade und Paul Barritt auf der „Progress 1000“-Liste der wichtigsten Menschen in London und auf der „The Stage 100 List“ mit den einflussreichsten Künstler im britischen Theater genannt. Suzanne Andrades Operndebüt war „Die Zauberflöte“ für die Komische Oper Berlin und die Deutsche Oper am Rhein, die sie gemeinsam mit Barrie Kosky inszenierte. Zuletzt entstand in Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin und der Deutschen Oper am Rhein ein Abend mit Strawinskys „Petruschka“ und Ravels „L’Enfant et les Sortilèges“.
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