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Der Dramaturg Ulrich Lenz studierte Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in München, Berlin und Mailand. Während seines Italienaufenthaltes berichtete er als Korrespondent der Tageszeitung „Die Welt“ regelmäßig über kulturelle Ereignisse in Oberitalien. Seine Theaterlaufbahn begann in der Spielzeit 1997/98 als Dramaturgieassistent an der Staatsoper Stuttgart, in den darauffolgenden Jahr...
Der Dramaturg Ulrich Lenz studierte Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in München, Berlin und Mailand. Während seines Italienaufenthaltes berichtete er als Korrespondent der Tageszeitung „Die Welt“ regelmäßig über kulturelle Ereignisse in Oberitalien. Seine Theaterlaufbahn begann in der Spielzeit 1997/98 als Dramaturgieassistent an der Staatsoper Stuttgart, in den darauffolgenden Jahren war er als Operndramaturg am Landestheater Linz und Nationaltheater Mannheim tätig. 2006 wurde er Chefdramaturg an der Staatsoper Hannover, wo er bis 2011 wirkte. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Chefdramaturg im Team von Barrie Kosky an der Komischen Oper Berlin, mit der ihn eine langjährige Zusammenarbeit verbindet und für die er u.a. die Dramaturgie von Mozarts „Die Zauberflöte“ in der Regie von Barry Kosky übernahm.
Als Gastdramaturg arbeitete er an Opernhäusern wie u.a. dem Aalto-Musiktheater in Essen (Wagner „Die Götterdämmerung“), der English National Opera in London (Rameau „Castor et Pollux“), dem Royal Opera House Covent Garden in London (Schostakowitsch „Die Nase“) und den Bayreuther Festspielen (Wagner „Die Meistersinger von Nürnberg“). Im Rahmen seiner dramaturgischen Tätigkeit hat Ulrich Lenz auch Opernlibretti ins Deutsche übersetzt (Miloš Vacek „Des Kaisers neue Kleider“ und Schostakowitsch „Die Nase“) sowie eigene Opernlibretti verfasst. Ab der Spielzeit 2023/24 wird er die Intendanz an der Oper Graz übernehmen.
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