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Lola Arias ist Autorin, Theater- und Filmregisseurin und Performerin. Sie arbeitet mit Menschen unterschiedlicher Herkunft in Theater-, Literatur-, Musik-, Film- und Kunstprojekten zusammen. Ihre Produktionen spielen mit den Überlappungszonen zwischen Realität und Fiktion. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen „Mother Tongue“ (Bologna 2020, Madrid 2021, Berlin 2022), „Ich bin nicht tot“ (Hannover 2020), Futur...
Lola Arias ist Autorin, Theater- und Filmregisseurin und Performerin. Sie arbeitet mit Menschen unterschiedlicher Herkunft in Theater-, Literatur-, Musik-, Film- und Kunstprojekten zusammen. Ihre Produktionen spielen mit den Überlappungszonen zwischen Realität und Fiktion. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen „Mother Tongue“ (Bologna 2020, Madrid 2021, Berlin 2022), „Ich bin nicht tot“ (Hannover 2020), Futureland (Berlin 2019) und „What they want to hear“ (München 2018). Neben ihren Theaterarbeiten schuf sie Projekte wie die Ausstellung „Stunt Double“ (2016), in der vier verschiedene Installationen die letzten 40 Jahre argentinischer Sozial- und Politikgeschichte durch Dokumente, Reenactments, Interviews und Populärlieder nachbildeten; die Durational Performance „Audition for a Demonstration“ (2014), die in Berlin, Prag, Athen und Buenos Aires präsentiert wurde; und „Ways of walking with a book in your hand“ (2017), ein ortsspezifisches Projekt für Leser:innen in Bibliotheken und öffentlichen Räumen. Ihr Spielfilm „Theatre of War“ (2018) wurde für das 68. Forum der Berlinale ausgewählt und u. a. mit dem CICAE Art Cinema Award und dem Preis der Ökumenischen Jury ausgezeichnet. Beim 20. BAFICI Festival in Buenos Aires wurde sie als beste Regisseurin ausgezeichnet. Zusammen mit Ulises Conti produziert sie Musik und veröffentlichte die Alben „Love is a sniper“ (2007) und „Those who do not sleep“ (2011). Zusammen mit Stefan Kaegi entwickelte sie die Projekte „Chácara Paraíso“ (2007), „Airport Kids“ (2008) und „Ciudades Paralelas“ (2010), ein Festival urbaner Interventionen in mehreren Städten. Sie veröffentlichte Gedichte, Belletristik und Theaterstücke. Ihre Werke waren u. a. beim Festival d'Avignon, den Wiener Festwochen, im Théâtre de la Ville Paris, dem Museum of Contemporary Art Chicago und dem Royal Court Theatre London präsentiert. Am Theater Bremen erarbeitete sie bereits die Produktionen „The Art of Making Money“ (2013) und „The Art of Arriving“ (2015). Für ihre Arbeit „Happy Nights“, die in der Spielzeit 23/24 im Theater Bremen zu sehen war, arbeitete sie gemeinsam mit Unusual Symptoms zum ersten Mal im Tanz.
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