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Mathieu Carrière, geboren 1950 in Hannover. Mit siebzehn Jahren ging er in das Jesuiten-Internat nach Vannes in Frankreich. Ab 1969 studierte er Philosophie in Paris. In Rolf Thieles Verfilmung des »Tonio Kröger« nach Thomas Mann gab er sein Leinwanddebüt. Es folgte 1966 die Rolle des Törleß in »Der junge Törleß« nach dem Roman »Die Verwirrungen des Zöglings Törleß« von Robert Musil (Regie: Volker Sch...
Mathieu Carrière, geboren 1950 in Hannover. Mit siebzehn Jahren ging er in das Jesuiten-Internat nach Vannes in Frankreich. Ab 1969 studierte er Philosophie in Paris. In Rolf Thieles Verfilmung des »Tonio Kröger« nach Thomas Mann gab er sein Leinwanddebüt. Es folgte 1966 die Rolle des Törleß in »Der junge Törleß« nach dem Roman »Die Verwirrungen des Zöglings Törleß« von Robert Musil (Regie: Volker Schlöndorff). Seit den achtziger Jahren spielt Mathieu Carrière regelmäßig in deutschen, französischen und amerikanischen Spiel- und Kinofilmen sowie Serien mit. Unter anderem spielte er den Malina im gleichnamigen Film nach dem Roman von Ingeborg Bachmann (Drehbuch: Elfriede Jelinek, Regie: Werner Schroeter) und den King John in »Christopher Columbus« (Regie: John Glenn). Es folgten Rollen u. a. in »Das Mädchen Rosemarie« (Regie: Bernd Eichinger) sowie »Luther« (Regie: Ed Till) und »Arsène Lupin« (Regie: Jean-Paul Salomé). Im Deutschen Schauspielhaus war Mathieu Carrière zuletzt in »Robert Guiskard« von Heinrich von Kleist zu sehen (Regie: Frank Hoffmann) und er spielte den Rhett Butler in der letzten Folge der Theaterserie »Spiel’s noch einmal« (Regie: Dominique Schnizer). Bereits 1981 veröffentlichte er seinen vielbeachteten Essay »Für eine Literatur des Krieges, Kleist« und soeben ist sein erster Roman erschienen: »Im Innern der Seifenblase«.
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