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Der chilenische Countertenor Edu Rojas studierte Gesang bei Soledad Diáz und Miryam Singer am Musikinstitut der Universidad Católica de Chile. 2012 setzte er sein Studium am Conservatorium van Amsterdam bei Xenia Meijer fort. Von 2017 bis 2019 absolvierte er den Masterstudiengang Oper an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Deborah York. Weitere prägende Impulse erhielt er durch Marcela de Loa Holzapfel. ...
Der chilenische Countertenor Edu Rojas studierte Gesang bei Soledad Diáz und Miryam Singer am Musikinstitut der Universidad Católica de Chile. 2012 setzte er sein Studium am Conservatorium van Amsterdam bei Xenia Meijer fort. Von 2017 bis 2019 absolvierte er den Masterstudiengang Oper an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Deborah York. Weitere prägende Impulse erhielt er durch Marcela de Loa Holzapfel. Zuvor hatte er bis 2011 eine mehrjährige Tanzausbildung am Teatro Municipal de Santiago absolviert. Sein erstes professionelles Engagement als Sänger hatte er in Monteverdis L’Orfeo in Santiago de Chile. Sein europäisches Debüt gab er 2014 in Amsterdam als Sorceress in Purcells Dido and Aeneas. 2015 gastierte er als Arnalta in Monteverdis L’incoronazione di Poppea an der Musikhochschule in Karlsruhe. Bereits während seines Studiums an der Universität der Künste Berlin war er als Nerone in L‘incoronazione di Poppea zu sehen, sang 2019 Belize in der Berliner Erstaufführung von Peter Eötvös‘ Angels in America an der Universität der Künste Berlin und war in der Berliner Philharmonie als Gräfin in einer konzertanten Aufführung von Ludwig Thuilles Burleske Fridolin zu erleben. 2022 gab Edu Rojas sein Debüt an der Oper Amsterdam in I Have Missed You Forever im Rahmen des Opera Forward Festival sowie bei den Maifestspiele Wiesbaden als Nerillo in Cavallis L’Ormindo. 2023/24 gab er in The Gospel According to the Other Mary von John Adams und Peter Sellars sein Hausdebüt an der Volksoper Wien. Im Juni 2025 gastiert Edu Rojas mit der Altpartie in Vivaldis Stabat Mater beim Festival de Sintra in Portugal. Sein Konzertrepertoire umfasst Werke wie Händels Messiah, Bachs Matthäus-Passion und Johannes-Passion ebenso wie zahlreiche Kantaten, Pergolesis Stabat Mater, Mozarts Requiem sowie Vivaldis Stabat Mater und die Kantate Cessate, omai cessate. Der Countertenor gastierte unter anderem in der Berliner Philharmonie, im Concertgebouw Amsterdam und dem dortigen im Muziekgebouw aan’t Ij sowie in der Philharmonie Haarlem, De Doelen Rotterdam und in der Kölner Philharmonie. An der Deutschen Oper Berlin wirkte er an der Uraufführung von Yasutaki Inamoris Wir aus Glas in der Tischlerei mit, 2025/26 gab er die Partie des Nireno in Händels Giulio Cesare und wirkte als Solist in Yuri Possokhovs und Kirill Serebrennikovs Nurejew (Staatsballett Berlin) mit.
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