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Der ukrainische Bass Volodymyr Morozov erhielt seine erste musikalische Ausbildung an der Musikuniversität in Kiew bei Mykola Krentsev und Svyatoslav Pikulskyi. 2016 bis 2022 nahm er Privatunterricht bei Taras Shtonda (Nationaloper Kiew) und bei Grygory Garkuscha (Tschaikowskij-Musikakademie Kiew). Anschließend wechselte er für ein Jahr zu Yves Sotin an das CRR de Paris, bevor er von 2019 bis 2022 sein Gesangsstud...
Der ukrainische Bass Volodymyr Morozov erhielt seine erste musikalische Ausbildung an der Musikuniversität in Kiew bei Mykola Krentsev und Svyatoslav Pikulskyi. 2016 bis 2022 nahm er Privatunterricht bei Taras Shtonda (Nationaloper Kiew) und bei Grygory Garkuscha (Tschaikowskij-Musikakademie Kiew). Anschließend wechselte er für ein Jahr zu Yves Sotin an das CRR de Paris, bevor er von 2019 bis 2022 sein Gesangsstudium bei Anatoly Kotcherga an der Tschaikowskij Musikakademie fortsetzte. Im Wintersemester 2023 studierte er in Venedig bei Stefano Gibellato und in Mailand bei Michele Porcelli, im Studienjahr 23/24 bei Gernot Sahler, Alexander von Pfeil sowie Mario Diaz. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe: darunter der 1. Preis beim Opera Talents Competition der Ukraine 2022, der Best Bass Award beim XV. Giulio-Neri-Wettbewerb in Torrita di Siena 2023, der 1. Preis beim Premio Lirico Città di Monterosso al Mare 2023, der 1. Preis beim Terre Medicee-Wettbewerb 2024, der Audition-Preis der Deutschen Oper Berlin beim Belvedere-Wettbewerb 2024. Zunächst war er Mitglied des Opernstudios der Tschaikowskij-Musikakademie in Kiew, wo er u. a. als Publio / La clemenza di Tito, Angelotti / Tosca, Monterone / Rigoletto und Gremin / Eugen Onegin zu erleben war. 22/23 war er Mitglied der Accademia del Maggio Musicale Fiorentino und sang dort u. a. unter Leitung von Zubin Mehta Zuniga / Carmen, Großinquisitor / Don Carlo und Grenvil / La traviata. Im Juli 2023 gab er Sparafucile / Rigoletto beim Chigiana Festival in Siena (ML: Daniele Gatti), im Mai 2024 die Titelpartie in Verdis Attila in Busseto. Danach war er beim Opernfestival in Bauge in Frankreich als Zuniga und als Carlo Quinto / Don Carlo zu erleben. In Bad Ischl sang er in Schweiß‘ zeitgenössischer Operette The Bat Bomb die Partien des Chemist und des Mr. Roosevelt sowie an der Cagliari Opera Il Principe di Bouillon / Adriana Lecouvreur. An der Deutschen Oper Berlin gab er sein Hausdebüt als Ramfis / Aida im Mai 2025 und ist ab der Saison 25/26 Stipendiat im Talent Circle des Förderkreises. Hier trat er bisher u. a. als Landknecht / Der Schatzgräber, 2. Geharnischter / Die Zauberflöte, Ein Mönch / Don Carlo, Borov / Fedora, Basilio / Il barbiere di Siviglia, Pietro / Simon Boccanegra, Reinmar von Zweter / Tannhäuser, Angelotti und Timur / Turandot in Erscheinung.
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