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Alvaro Palmen wurde 1964 in Kopenhagen als Sohn der kolumbianischen Sängerin Lia Montoya und des deutschen Dirigenten Egon-Joseph Palmen geboren. Im Alter von vier Jahren erhielt er seinen ersten Violinunterricht, mit 14 debütierte er mit den Zigeunerweisen von Pablo de Sarasate und wurde im selben Jahr Jungstudent bei Max Rostal an der Musikhochschule Köln und am Konservatorium Bern. Weitere Studien führten ihn ...
Alvaro Palmen wurde 1964 in Kopenhagen als Sohn der kolumbianischen Sängerin Lia Montoya und des deutschen Dirigenten Egon-Joseph Palmen geboren. Im Alter von vier Jahren erhielt er seinen ersten Violinunterricht, mit 14 debütierte er mit den Zigeunerweisen von Pablo de Sarasate und wurde im selben Jahr Jungstudent bei Max Rostal an der Musikhochschule Köln und am Konservatorium Bern. Weitere Studien führten ihn zu Rainer Kussmaul, Wolfram Kussmaul, Wolfram Christ und Viktor Liebermann. Seit 1986 ist er Vorspieler des Gürzenich- Orchesters Kölner Philharmoniker und seit 1988 Dirigent des Jugendsinfonie-Orchesters der Rheinischen Musikschule Köln. Als Dirigent arbeitete er bereits mit den Landesjugendorchestern Nordrhein-Westfalen und Rheinland- Pfalz, dem RIAS-Jugendorchester Berlin und der Jungen Deutschen Philharmonie. Im Frühjahr 2004 leitete Alvaro Palmen die Orchesterakademie Bochum der Bochumer Sinfoniker. Mit dem Jugendsinfonieorchester der Rheinischen Musikschule Köln erarbeitete er u. a. Ausschnitte aus den Opern »Die Zauberflöte«, »La Boheme«, »Manon Lescaut« und »Hänsel und Gretel« sowie Sinfonien von Beethoven, Brahms, Schumann, Tschaikowsky, Mahler und Dvorak. Konzertreisen führten ihn mit dem Orchester nach Frankreich, Spanien, Italien, Belgien und Tschechien. Das Gürzenich-Orchester dirigierte Alvaro Palmen in den vergangenen Jahren bei mehreren Einstudierungen, u. a. für Vladimir Ashkenazy. Im Februar 2002 leitete er den 7. Abonnement- Zyklus mit Werken von Brahms, Webern, Berg und Ravel, 2003 und 2005 dirigierte er das Kinderkonzert »Ohren auf!«. In der Kölner Oper leitete er 2003 die Premiere von »Die heilige Ente« von Hans Gal in der Kinderoper und im Herbst 2004 die Wiederaufnahme von Donizettis »L’elisier d’amore« (Der Liebestrank). In der Spielzeit 2006/2007 wird er in der Oper Vorstellungen von »Hänsel und Gretel« dirigieren.
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