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In Lier (Belgien) geboren. Seine Ausbildung absolvierte er an der Hochschule der Künste in Arnheim, wo er ein Jahr lang das Sprechen verweigerte, bis er voll ins Studium einstieg. Zunächst arbeitete er als freier Schauspieler in der Niederländischen Off-Theater-Szene. Mit Linda Olthof entwickelte er eigene Stücke und spielte u.a. bei der Toneelgroep Amsterdam und bei Noord Nederlands Toneel. Von 2004 bis 2010 war...
In Lier (Belgien) geboren. Seine Ausbildung absolvierte er an der Hochschule der Künste in Arnheim, wo er ein Jahr lang das Sprechen verweigerte, bis er voll ins Studium einstieg. Zunächst arbeitete er als freier Schauspieler in der Niederländischen Off-Theater-Szene. Mit Linda Olthof entwickelte er eigene Stücke und spielte u.a. bei der Toneelgroep Amsterdam und bei Noord Nederlands Toneel. Von 2004 bis 2010 war er Ensemblemitglied des NT Gent, von 2010 bis 2015 an den Münchner Kammerspielen sowie von 2015 bis 2018 am Thalia Theater Hamburg engagiert. Er arbeitete mit den Regisseurinnen und Regisseuren Johan Simons, Peter Verhelst, Karin Beier, Karin Henkel, Tian Gebing, Alvis Hermanis, Sebastian Nübling, Luk Perceval, René Pollesch, Karl Wokalek, Barbara Wysocka, Bastian Kraft, Ene-Liis Semper & Tiit Ojasoo sowie Linda Olthof. Außerdem verbindet ihn eine langjährige und enge Zusammenarbeit mit der Choreografin Meg Stuart.
Internationale Koproduktionen und Gastspiele führten ihn u.a. auf Bühnen in New York, Mexico City, Belém, Peking, Wien, Zürich, Paris, London, Oslo, Athen, Madrid, Lissabon, zur Biennale nach Venedig, zu den Salzburger Festspielen (in Meg Stuarts Produktion It’s not funny!, 2006) und zum Festival d’Avignon.
Für seine Rolle in Elfriede Jelineks Winterreise (Regie: Johan Simons) wurde Kristof Van Boven von Theater heute zum „Nachwuchsschauspieler des Jahres“ 2011 gewählt. Zudem erhielt er 2012 den Kunstpreis der Akademie der Künste Berlin (Kategorie „Darstellende Kunst“) und 2013 den Gordana-Kosanovic-Schauspielerpreis des Theater Mülheim an der Ruhr. Für seine Rolle als Eliza in Pygmalion nach George B. Shaw in der Inszenierung von Ene-Liis Semper & Tiit Ojasoo wurde er 2016 mit dem Theaterpreis Hamburg – Rolf Mares ausgezeichnet.
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