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Annalisa Engheben wurde in Italien geboren und studierte in Verona Philosophie mit dem Schwerpunkt Kulturphilosophie und Ästhetik. Aufgrund ihres besonderen Interesses für deutsche Literatur zog sie 2013 nach Berlin und setzte dort ihr Studium an der Humboldt-Universität fort. Sie betrieb über viele Jahre Synchronschwimmen als Leistungssport und war Teil des deutschen Kaders bei der WM 2017. Sie war als Artistin ...
Annalisa Engheben wurde in Italien geboren und studierte in Verona Philosophie mit dem Schwerpunkt Kulturphilosophie und Ästhetik. Aufgrund ihres besonderen Interesses für deutsche Literatur zog sie 2013 nach Berlin und setzte dort ihr Studium an der Humboldt-Universität fort. Sie betrieb über viele Jahre Synchronschwimmen als Leistungssport und war Teil des deutschen Kaders bei der WM 2017. Sie war als Artistin am Friedrichstadt-Palast Berlin engagiert und als Stuntwoman für die Netflix-Serie »Sense8« und weitere Filmprojekte tätig. In Berlin sammelt Engheben erste Theatererfahrungen am Berliner Ensemble und in der freien Szene am Pfefferberg Theater als Regieassistentin. In den Spielzeiten 2018-19 und 2019-20 war sie Regieassistentin am Schauspiel Stuttgart, wo sie Bernard-Marie Koltès’ »Die Nacht kurz vor den Wäldern« inszenierte. Weitere Regiearbeiten, die am Schauspiel Stuttgart entstanden, sind die szenische Lesung »Erinnerung eines Mädchens« nach Annie Ernaux’ autobiografischem Roman, der Kurzfilm »Antigones Grab« von Maria Zambrano und die Videoserie »Europeana« von Patrik Ourednik. Seit der Spielzeit 2020-21 ist sie Regieassistentin am Deutschen SchauSpielHaus Hamburg und arbeitet mit Regisseur*innen wie Frank Castorf, Herbert Fritsch, Oliver Frljic, Karin Henkel und Christoph Marthaler. 2021 war Annalisa Engheben Stipendiatin der Deutschen Schillergesellschaft und nahm am Projekt »Unsere Welt neu denken« von Simon Solberg – nach Maja Göpels gleichnamigem Buch – für das Theater Bonn teil. In der Spielzeit 2022-23 inszeniert sie »Das Ereignis« von Annie Ernaux.
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