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Seit der Spielzeit 2021/22 ist John Irvin festes Mitglied des Chors der Deutschen Oper Berlin – parallel dazu ist er international weiterhin als Solist präsent. Bereits 2022 setzte er markante Akzente: als Rodrigo in La donna del lago beim Buxton International Festival, als Belmonte bei den Internationalen Maifestspielen am Hessischen Staatstheater Wiesbaden sowie mit einer außergewöhnlichen CD-Einspielun...
Seit der Spielzeit 2021/22 ist John Irvin festes Mitglied des Chors der Deutschen Oper Berlin – parallel dazu ist er international weiterhin als Solist präsent. Bereits 2022 setzte er markante Akzente: als Rodrigo in La donna del lago beim Buxton International Festival, als Belmonte bei den Internationalen Maifestspielen am Hessischen Staatstheater Wiesbaden sowie mit einer außergewöhnlichen CD-Einspielung von César Francks Les Béatitudes mit dem Orchestre Philharmonique Royal de Liège – aufgenommen ausgerechnet in jenem Saal, in dem das Werk einst uraufgeführt wurde. 2023 folgte eine weitere Live-CD-Produktion in seiner Paraderolle: Faust in Berlioz’ La Damnation de Faust, aufgenommen mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Edward Gardner. Diese Interpretation führte ihn anschließend auch nach Puerto Rico, wo er die Partie beim Casals Festival unter Maximiliano Valdés erneut sang. 2024 schloss sich eine weitere Live-Aufnahme von La Damnation de Faust an – diesmal mit dem Orchestre National de France für ARTE, dirigiert von Cristian Macelaru, im Théâtre des Champs-Élysées in Paris. Im Herbst desselben Jahres gab John Irvin sein Debüt beim Edinburgh International Festival als Italienischer Sänger in Richard Strauss’ Capriccio unter Alexander Soddy. 2025 kehrte er schließlich nach Deutschland zurück und interpretierte Mendelssohns Die erste Walpurgisnacht mit den Bochumer Symphonikern. Zu seinen Engagements der Saison 2018/19 gehören u. a. sein Hausdebüt in Nizza wiederum als Faust, sein Hausdebüt in Neapel als Pilade in einer Neuproduktion von Rossinis Ermione und in Riga sein Rollendebüt als Ruggero in La rondine. Als Vaudemont / Iolanta kehrt er nach Chicago zurück, interpretiert den Tenorpart in Mendelssohn Bartholdys Lobgesang mit dem Philharmonischen Orchester in Warschau sowie Herzog von Mantua in Rigoletto an der Kentucky Opera. Als Einspringer für Klaus Florian Vogt gab er am 12. Oktober 2018 sein Rollen- und Hausdebüt als Faust in Christian Spucks Inszenierung zu Fausts Verdammnis an der Deutschen Oper Berlin. Zu seinen jüngsten Auftritten zählen u. a. sein Debüt an der Metropolitan Opera New York und bei den Salzburger Festspielen in The Exterminating Angel sowie sein Debüt beim Rossini Festival in Pesaro als Cléomène in Le siège de Corinthe, wo er auch an einem Galakonzert «Three Rossini Tenors» teilnahm. Er sang Graf Almaviva / Il barbiere di Siviglia beim The Grange Festival, Rodolfo / La bohème am Theater Heidelberg, in Berlioz' Lélio im Rahmen des Beethoven Festivals in Bonn, in Berlioz‘ Requiem gemeinsam mit den Bochumer Symphonikern, war Gastsolist eines Galakonzerts Méhul: The First Romantic mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment am St John's Smith Square in London, sang Roméo in Roméo et Juliette an der Madison Opera sowie Ernesto in Don Pasquale an der Springfield Regional Opera. Zunächst Pianist, studierte der amerikanische Tenor Gesang an der Georgia State University und am Boston University’s Opera Institute. Er war Stipendiat der The Patrick G. and Shirley W. Ryan-Stiftung am Opera Center der Lyric Opera of Chicago und interpretierte dort u. a. Almaviva / Il barbiere di Siviglia, Percy / Anna Bolena und Alfred / Die Fledermaus. In seiner Karriere arbeitete er bisher mit Dirigenten wie Sir Andrew Davis, Edward Gardner, Christian Macelaru, Sir Donald Runnicles, Alexander Soddy Gustavo Dudamel, Stéphane Denève, John DeMain oder Christof Perick zusammen.
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