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Die Choreografin Adrienn Hód studierte an der Budpapest Dance School u. a. bei Iván Angelus. 2007 gründete sie Hodworks. Die Gruppe besteht aus einem festen Kern an Mitgliedern, die langfristig zusammenarbeiten, lädt aber regelmäßig Künstler:innen aus verschiedenen Bereichen zu Kooperationen ein. Mit Hodworks entwickelt Hód Arbeiten, in denen sie ausgehend von einer Reduktion auf den Körper als Medium des kÃ...
Die Choreografin Adrienn Hód studierte an der Budpapest Dance School u. a. bei Iván Angelus. 2007 gründete sie Hodworks. Die Gruppe besteht aus einem festen Kern an Mitgliedern, die langfristig zusammenarbeiten, lädt aber regelmäßig Künstler:innen aus verschiedenen Bereichen zu Kooperationen ein. Mit Hodworks entwickelt Hód Arbeiten, in denen sie ausgehend von einer Reduktion auf den Körper als Medium des künstlerischen Ausdrucks Zusammenhänge von Bewegung, Raum und Musik dekonstruiert und in überraschenden Anordnungen neu zusammenfügt. So finden ihre Produktionen zu immer wieder neuen tänzerischen Formen und dramaturgischen Prinzipien, die den zeitgenössischen Tanz in seinen Möglichkeiten des Ausdrucks radikal weiterdenken. Ihre Arbeiten entstehen meist in Ungarn und touren anschließend international. 2011 war Adrienn Hód Residentin der Tanzfabrik Berlin, 2012 bekam sie eine Produktionsförderung durch das EU-Projekt Jardin d'Europe. 2013 hatte sie eine Residenz am Headlands Centre for the Arts in San Francisco inne und war 2014 Fellow bei Philadelphia Dance Exchange. Mit „Basse danse“ (2012), „Dawn“ (2014) und „Conditions of Being a Mortal“ (2015) wurden Hodworks bereits dreimal als Priority Company für das europäische Tanznetzwerk Aerowaves ausgewählt. Neben den Produktionen mit Hodworks choreografierte Adrienn Hód Arbeiten für die slowenische Tanzkompanie EnKnap und für das Staatstheater Mainz. Sie wurde in Ungarn mehrfach mit dem Rudolf Lábán Award ausgezeichnet gewann 2016 den Zoltán Imre Preis. Als Choreografin arbeitet sie darüber hinaus wiederholt mit dem Filmemacher Lázló Nemes Jeles zusammen, u. a. für dessen Film „Son of Saul“, der 2016 mit dem Oscar für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet wurde. Ihre erste gemeinsam mit Unusual Symptoms am Theater Bremen entstandene Arbeit „Coexist“ war zur Tanzplattform Deutschland 2020 eingeladen. Im Juli 2021 war sie mit „Sunday“ erstmals bei der Biennale in Venedig vertreten. In der Spielzeit 2021/22 kehrte sie für „Harmonia“, ihre zweite Arbeit mit Unusual Symptoms, an das Theater Bremen zurück. „Harmonia“ enthielt eine Einladung zur Tanzplattform Deutschland 2024, wurde in Ungarn mit dem Rudolf Lábán Award ausgezeichnet und tourt international. „High Cave“ ist ihre dritte Zusammenarbeit mit Unusual Symptoms.
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