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Der in Montevideo geborene uruguayisch-italienische Tenor Leonardo Ferrando studierte am Teatro del Centro und der Escuela Universitaria de Música seiner Heimatstadt Buenos Aires bei Prof. Cecilia Varela sowie bei Jorge Ansorena in Florenz und absolvierte außerdem Meisterkurse bei Raúl Giménez, Alessandro Corbelli, Raquel Perotti und Carlo Ventre. Nach seinem Europadebüt im Jahr 2009 als Don Ramiro (Rossini „L...
Der in Montevideo geborene uruguayisch-italienische Tenor Leonardo Ferrando studierte am Teatro del Centro und der Escuela Universitaria de Música seiner Heimatstadt Buenos Aires bei Prof. Cecilia Varela sowie bei Jorge Ansorena in Florenz und absolvierte außerdem Meisterkurse bei Raúl Giménez, Alessandro Corbelli, Raquel Perotti und Carlo Ventre. Nach seinem Europadebüt im Jahr 2009 als Don Ramiro (Rossini „La Cenerentola“) in Bremen, spezialisierte er sich insbesondere auf Belcanto- und Mozart-Partien. Zu seinem Repertoire gehören Il Conte d‘Almaviva (Rossini „Il barbiere di Siviglia“), Comte Ory (Rossini), Ernesto (Donizetti „Don Pasquale“), Nemorino (Donizetti „L’elisir d’amore“), Arturo (Bellini „I Puritani“), Orombello (Bellini „Beatrice di Tenda“), die Mozart-Rollen Tamino („Die Zauberflöte“), Ferrando („Così fan tutte“), Arbace („Idomeneo“), Don Ottavio („Don Giovanni“) sowie u.a. Gérald (Délibes „Lakmé“). Regelmäßig gastiert Leonardo Ferrando an Opernhäusern in z.B. Helsinki, Kopenhagen, Malmö, Toulon, Triest, Lucca, Innsbruck, Berlin, Würzburg, Gießen, Buenos Aires oder São Paulo. Er arbeitete mit Regisseuren wie Michael Hampe, Peer Boysen, Fabio Sparvoli und Robert Carsen. Im Sommer 2018 debütierte er als Ernesto in der Arena di Verona und gastierte mit dieser Partie auch an der Deutschen Oper am Rhein. Nachdem er zuletzt als Lord Arturo Talbot (Bellini „I puritani“) und Don Ramiro am Rhein zu erleben war, kehrt er in der Saison 2021/22 als Il Conte d‘Almaviva zurück.
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