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Rufus Didwiszus studierte Bühnen- und Kostümbild in Stuttgart bei Jürgen Rose und arbeitet seither als freier Bühnenbildner in Theater-, Opern- und Tanzproduktionen. Mit Thomas Ostermeier arbeitete er u. a. bei dessen Inszenierungen von Richard Dressers „Unter der Gürtellinie“ und Mark Ravenhills „Shoppen & Ficken“ in der Baracke des Deutschen Theaters Berlin, die zum Berliner Theatertreffen und nach Avi...
Rufus Didwiszus studierte Bühnen- und Kostümbild in Stuttgart bei Jürgen Rose und arbeitet seither als freier Bühnenbildner in Theater-, Opern- und Tanzproduktionen. Mit Thomas Ostermeier arbeitete er u. a. bei dessen Inszenierungen von Richard Dressers „Unter der Gürtellinie“ und Mark Ravenhills „Shoppen & Ficken“ in der Baracke des Deutschen Theaters Berlin, die zum Berliner Theatertreffen und nach Avignon eingeladen wurde, Maurice Maeterlincks „Der blaue Vogel“ am Deutschen Theater Berlin, Marius von Mayenburgs „Feuergesicht“ am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Jon Fosses „Der Name“ bei den Salzburger Festspielen und an der Schaubühne in Berlin, „The Girl on the Sofa“ beim Edinburgh International Festival und an der Schaubühne sowie Marieluise Fleißers „Der starke Stamm“ und Gerhart Hauptmanns „Vor Sonnenaufgang“ an den Münchner Kammerspielen. Außerdem entwarf er Bühnenbilder für Barrie Kosky, Sasha Waltz („Dialoge 99/II“) im Jüdischen Museum Berlin, Sidi Larbi Cherkaoui („Foi“ mit Les ballets C de la B in Gent), Tom Kühnel („Der Ring des Nibelungen“ am Theater am Turm in Frankfurt), Christian Stückl, Stefan Larsson, Tomas Alfredson und Christian Lollike. Seit 2004 entwirft und inszeniert Rufus Didwiszus mit Joanna Dudley eigene Musiktheater-Performances, u. a. in den Sophiensaelen, an der Schaubühne und im Radialsystem in Berlin sowie im BOZAR Centre for Fine Arts in Brüssel. Mit seiner Band Friedrichs war er in „Der weiße Wolf“ am Staatstheater Stuttgart zu sehen. Zudem war er als Gastdozent an der Akademie der Bildenden Künste München und an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee tätig. An der Komischen Oper in Berlin gestaltete er die Bühnenbilder für Koskys Inszenierungen von „La Belle Hélène“ (2014), Oscar Straus’ „Die Perlen der Cleopatra“ (2016), Jerry Bocks „Anatevka“ (2017) sowie Puccinis „La bohème“ (2018). In jüngster Zeit entwarf Rufus Didwiszus Bühnenbilder für die Bayerische Staatsoper in München (Strauss’ „Der Rosenkavalier“), die Opéra de Lyon (Rimski-Korsakow „Der goldene Hahn“) und die Deutsche Oper Berlin (Mussorgski „Boris Godunov“). In der Saison 2021/22 zeichnet er an der Deutschen Oper am Rhein für das Bühnenbild von Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ verantwortlich.
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