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Die Kostümbildnerin Michaela Barth, geboren in München, aufgewachsen in Algerien, Saudi-Arabien und im Bergischen Land, machte nach dem Abitur eine Ausbildung zur Damenschneiderin und zog für ihr Bekleidungsdesign-Studium an der Universität der Künste nach Berlin, wo sie seitdem lebt. In Berlin betreute sie über viele Jahre Produktionen des Obdachlosentheaters Ratten 07 sowie des Gefangenentheaters AufBruch in ...
Die Kostümbildnerin Michaela Barth, geboren in München, aufgewachsen in Algerien, Saudi-Arabien und im Bergischen Land, machte nach dem Abitur eine Ausbildung zur Damenschneiderin und zog für ihr Bekleidungsdesign-Studium an der Universität der Künste nach Berlin, wo sie seitdem lebt. In Berlin betreute sie über viele Jahre Produktionen des Obdachlosentheaters Ratten 07 sowie des Gefangenentheaters AufBruch in der Justizvollzugsanstalt Tegel. Seit 1994 arbeitet sie international als Kostümbildnerin mit u.a. Herbert Murauer, Philipp Stölzl, Marcel Keller, Elisabeth Rauner, Hans Neuenfels, Armin Petras, Enrico Lübbe, Holk Freytag, Karoline Gruber, Johannes Schütz, Wilhelmine Bauer, Christof Loy, Andres Veiel, Tomo Sugao und David Hermann. 2007 kreierte sie bei den Bayreuther Festspielen das Kostümbild für Katharina Wagners Inszenierung „Die Meistersinger von Nürnberg“ (Wagner). Mit Michael Thalheimer verbindet sie seit dem Jahr 2000 eine regelmäßige Zusammenarbeit bei Opern- und Schauspielproduktionen. An der Deutschen Oper am Rhein entwarf Michaela Barth die Kostüme für Christof Loys Monteverdi-Zyklus und „Les Troyens“ (Berlioz), David Hermanns Inszenierung von „Schade, dass sie eine Hure war“ (Schreier) sowie für „Otello“ (Verdi) unter der Regie von Michael Thalheimer, für den sie in der Spielzeit 2021/22 auch die Kostüme in Verdis „Macbeth“ entwarf.
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