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Der niederländische Bassbariton Timotheus Maas sang bereits mit sechs Jahren als Knabensopran solistisch in verschiedenen Chören, im Jahr 2002 gewann er bei einem Wettbewerb die Teilnahme in einer Folge der TV-Oper „Una voce particulare“. Er studierte Gesang, zunächst am Koninklijk Conservatorium Den Haag, anschließend an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Maas gibt regelmäßig Liederabende und i...
Der niederländische Bassbariton Timotheus Maas sang bereits mit sechs Jahren als Knabensopran solistisch in verschiedenen Chören, im Jahr 2002 gewann er bei einem Wettbewerb die Teilnahme in einer Folge der TV-Oper „Una voce particulare“. Er studierte Gesang, zunächst am Koninklijk Conservatorium Den Haag, anschließend an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Maas gibt regelmäßig Liederabende und ist als Solist in Oratorien zu hören. Auf der Opernbühne verkörperte er Rollen wie Don Alfonso („Così fan tutte“), Papageno („Die Zauberflöte“), Antonio („Le nozze di Figaro“), den Tod („Der Kaiser von Atlantis“), Abbot („Curlew River“) und die Bariton-Partie in „The sound of a voice“. Er sang in zahlreichen Uraufführungen u. a. die Partie des Fourth Monk in „Rage d’amours“ von Rob Zuidam, Lefort in „Peter de Grote“ von Monique Krüs und Namtar in „Inannas Enthüllung“ von Steve Tanoto. 2017 war Tim Maas bei den Händelfestspielen in Göttingen sowie auf der Biennale in Venedig zu erleben; 2018 als Publio in „La cemenza di Tito“ in der Kammeroper im Rathaushof in Konstanz, als Dottore in „La traviata“ und als Gremin in „Eugen Onegin“; 2019 stand er als Plutone in Monteverdis „Il ballo dell‘ ingrate“ auf der Bühne des Luzerner Theater. Im Theater Bremen stand er bei der Uraufführung „Obsessions“ von Oblivia & Yiran Zhao im Rahmen von NOperas! in der Spielzeit 2021/22 auf der Bühne.
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