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Rosa Wernecke, geboren 1986, lebt und arbeitet in Berlin und Frankfurt. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und Mediale Künste in Köln und forciert in ihren Performances, Installationen und Videoarbeiten den Dialog zwischen den darstellenden und den bildenden Künsten. Im Zentrum ihrer Arbeiten steht ein queer-feministischer Zugriff auf Inhalte in Verschränkung mit einem starken formellen Fokus...
Rosa Wernecke, geboren 1986, lebt und arbeitet in Berlin und Frankfurt. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und Mediale Künste in Köln und forciert in ihren Performances, Installationen und Videoarbeiten den Dialog zwischen den darstellenden und den bildenden Künsten. Im Zentrum ihrer Arbeiten steht ein queer-feministischer Zugriff auf Inhalte in Verschränkung mit einem starken formellen Fokus auf den Einsatz von technischen Mitteln aus dem Bereich der Bühnentechnik, der Licht- und Videokunst und der neuen digitalen Medien. Ihre Arbeiten wurden u. a. bereits in der Moltkerei Köln, dem Synnika Art Space Frankfurt, dem bauhaus reuse Berlin, dem CLB Berlin, in der Galerie Simone Menne Kiel und im Center for the Holographic Arts New York gezeigt. Sie war mit ihren Video- und Lichtdesigns an szenischen Produktionen u. a. am Radialsystem Berlin, an der Elbphilharmonie Hamburg und bei der Ruhrtriennale Bochum beteiligt. Sie ist Mitbegründerin des feministischen Performance- und Medienkunstkollektivs Swoosh Lieu, deren Performances und Installationen u. a. bereits zur Tanzplattform Deutschland, zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens, zum Impulse Festival Köln und zum Festival Politik im freien Theater eingeladen wurden. Hörspielarbeiten wurden bei NDR Kultur produziert und im Deutschlandfunk, WDR und BR gesendet. Sie unterrichtete Licht- und Videodesign u. a. am Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaften Frankfurt, an der Universität der Künste Berlin und bei Performance Studies in Hamburg. Sie gab Workshops beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens und beim Berliner Theatertreffen der Jugend. 2023 ist sie Gastprofessorin am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. 2018 erhielt sie das Postgraduierten Stipendium „Künstlerische Forschung“ der Hessischen Theaterakademie und war Artist in Residence in der Villa Kamogawa des Goethe Institus Kyoto Japan. 21/22 war sie Stipendiatin in der Kulturakademie Tarabya in Istanbul und Teil des Künstlerinnenaustauschs „Home – Frankfurt – Tel Aviv“. 2023 ist sie Stipendiatin der Bundesregierung an der Cité des Arts in Paris. Sie ist außerdem Mitbegründerin und Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins „Gefährliche Arbeit“ für die Förderung und Vernetzung von queer-feministischen FLINTA* Theatermachenden, die mit einem künstlerischen Verständnis in den technischen Gewerken des Theaters arbeiten.
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