Dominic Huber wurde 1972 in Zürich geboren. Nach seinem Architekturstudium an der ETH Zürich gründete er zusammen mit Christa Wenger die blendwerk GmbH. Ab 1999 entwickelt er eigene Arbeiten als Bühnenbildner in freien Formationen in Zürich, am Theater Basel und in Berlin. Am Maxim Gorki Theater entstand eine eigene Regiearbeit „Koppstoff“ nach Feridun Zaimoglu, die zum Festival Politik im freien Theater in ...
Dominic Huber wurde 1972 in Zürich geboren. Nach seinem Architekturstudium an der ETH Zürich gründete er zusammen mit Christa Wenger die blendwerk GmbH. Ab 1999 entwickelt er eigene Arbeiten als Bühnenbildner in freien Formationen in Zürich, am Theater Basel und in Berlin. Am Maxim Gorki Theater entstand eine eigene Regiearbeit „Koppstoff“ nach Feridun Zaimoglu, die zum Festival Politik im freien Theater in Hamburg eingeladen wurde. Weitere Stationen als Bühnenbildner sind neben dem Theaterhaus Gessnerallee in Zürich das Theater Aachen, das Theatre de Vidy-Lausanne, die Münchner Kammerspiele und das Schauspielhaus Zürich. Dabei arbeitet er unter anderen mit Simone Aughterlony, Davis Freeman, Susanne-Marie Wrage, Sandra Strunz, Phil Hayes und Peter Licht. Seit 2008 besteht eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Stefan Kaegi und Lola Arias, so bei „Airport Kids“, „Heuschrecken“ und „Familienbande“ und mit Sebastian Nübling. Daneben gestaltet er eine Reihe installationsartiger Theaterprojekte und Ausstellungen - unter anderem als Ausstattungsleiter für „Strangers in Paradise“ an der Schweizer Expo.02. Mit Rimini Protokoll entwickelte Dominic Huber die szenografische Rauminstallation „Situation Rooms“ in der ein die subjektive Perspektive von Protagonisten einer Welt der Waffen für Besucher mittels Ipads und Kopfhörer unmittelbar erfahrbar ist. Seine Raumszenarien eröffnen neue Zonen des Performativen. Seine bevorzugten Aufführungsorte sind Räume, die nicht nur vom Zuschauerraum aus zu betrachten sind, sondern die von Einzelpersonen oder ganzen Gruppen betreten und erfahren werden können. Für die Spielzeit 2013/14 entstehen neue Projekte mit Sebastian Nübling, für das Theater Neumarkt in Zürich und er arbeitet zusammen mit Lola Arias zum ersten Mal am Theater Bremen.
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