Als Aaron Parks vor sechs Jahren für sein sensationelles Album Little Big das gleichnamige Ensemble aus der Taufe hob, geriet die Jazzwelt ins Schwärmen: Little Big sei das, was Jazz im neuen Jahrhundert sein kann! Schon zuvor war der 1983 in Seattle geborene Pianist, Keyboarder und Komponist in aller Munde, als er 25-jährig seine Karriere mit dem Blue-Note-Album Invisible Cinema startete und fortan zu den verheißungsvollsten und originellsten Musikern im modernen Jazz zählte. Seine melodisch feingliedrigen Kompositionen unterspülte Parks ...
Als Aaron Parks vor sechs Jahren für sein sensationelles Album Little Big das gleichnamige Ensemble aus der Taufe hob, geriet die Jazzwelt ins Schwärmen: Little Big sei das, was Jazz im neuen Jahrhundert sein kann! Schon zuvor war der 1983 in Seattle geborene Pianist, Keyboarder und Komponist in aller Munde, als er 25-jährig seine Karriere mit dem Blue-Note-Album Invisible Cinema startete und fortan zu den verheißungsvollsten und originellsten Musikern im modernen Jazz zählte. Seine melodisch feingliedrigen Kompositionen unterspülte Parks ebenso wie seine komplexen Improvisationen mit Einsprengseln von Indie-Rock, Electronica und Hip Hop. Seitdem spielte er u.a. mit Kurt Rosenwinkel, Dhafer Youssef, Terri Lyne Carrington, Ambrose Akinmusire, Marcus Miller und Joshua Redman; veröffentlichte ein Solo-Album und spielte im Trio, aktuell mit Matt Brewer und Eric Harland. Was also fehlte Aaron Parks noch in seinem eindrucksvollen Portfolio? Richtig, die ganz große Besetzung!
Was lag da näher als ein Projekt mit der WDR Big Band? Die hatte immer schon ein großes Herz für Pianist:innen, und das nicht nur, weil sie in ihren eigenen Reihen traditionell herausragende Künstler:innen wie Bora Roković, Frank Chastenier und, aktuell, Billy Test aufzuweisen hat. Ebenso hat sie stets offene Ohren für „Young Cats“ wie Johanna Summer oder Simon Oslender, vor allem aber empfängt sie regelmäßig international herausragende Heavy Weights: Von Chano Domínguez bis Fred Hersch, von Snarky-Puppy-Mitbegründer Bill Laurance über den freigeistigen Grenzgänger Jacob Collier bis Makato Ozone, der so meisterhaft die Klangwelten von Jazz und Klassik verbindet – immer wieder sorgte die WDR Big Band für grandiose Sternstunden.
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