Noch zwei Wochen Sommerferien. Die Sonne scheint, und alle gehen Eis essen, ins Freibad, treffen sich in Parks oder auf Spielplätzen. Alle? Alle außer Juri, der die Zeit am liebsten in seinem Zimmer verbringt. Nur hier fühlt er sich sicher. Und dann ist da noch Ava, die nichts lieber tun würde, als mit ihren Freund*innen im Freibad zu sein. Aber sie hat Hausarrest. Ava und Juri waren zusammen auf der Grundschule, das ist ein paar Jahre her. Ava findet einen Zettel mit Juris Telefonnummer und schickt ihm eine Sprachnachricht. Sagt ...
Worum es geht
Noch zwei Wochen Sommerferien. Die Sonne scheint, und alle gehen Eis essen, ins Freibad, treffen sich in Parks oder auf Spielplätzen. Alle? Alle außer Juri, der die Zeit am liebsten in seinem Zimmer verbringt. Nur hier fühlt er sich sicher. Und dann ist da noch Ava, die nichts lieber tun würde, als mit ihren Freund*innen im Freibad zu sein. Aber sie hat Hausarrest. Ava und Juri waren zusammen auf der Grundschule, das ist ein paar Jahre her. Ava findet einen Zettel mit Juris Telefonnummer und schickt ihm eine Sprachnachricht. Sagt sie zumindest, das mit dem Zettel. Juri schreibt zurück, erst nur kurze, vorsichtige Sätze, aber irgendwann entspinnt sich ein Gespräch, entsteht ein Band, geknüpft aus Text- und Sprachnachrichten: Geständnisse werden gemacht, Geheimnisse anvertraut, Wahrheiten gesagt, die ein bisschen weh tun …
Die Geschichte von Ava und Juri ist voller Leichtigkeit und großem Ernst. Das Publikum taucht ein in die Lebenswelten von zwei jungen Menschen, deren Probleme von den Erwachsenen nicht gesehen oder ernst genommen werden. Auf magische Weise wird hier ein Chat in Alltagssprache zu einem poetischen Dialog – ein Beweis dafür, dass auch digitale Räume Orte des Zusammenkommens und der Verbundenheit sein können.
Über Sefa Küskü
Sefa Küskü, geboren 1997 im Ruhrgebiet, entdeckte seine Theaterleidenschaft durch einen Jugendclub am Schauspielhaus Bochum. Seither hat ihn das Theater nicht losgelassen, und u.a. dadurch ist ihm bewusst, wie wichtig Theater mit und für Kinder und Jugendliche ist. Seit seiner Schauspielausbildung lebt Sefa als freier Schauspieler in Köln. Durch seinen queeren und türkischen Background legt Sefa gerne einen Fokus auf Geschichten, die im Theater häufig fehlen. Sichtbar wird das in den Stücken, die er u.a. für das freie Kölner Theater c.t.201 inszeniert hat, „Çay – eine Heimatsgeschichte“ und „in liebe“.
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