Das Programm shifting states of songs entsteht in der Zusammenarbeit des experimentellen Songwriter-Trios The Kasper Collusion mit einem klassisch besetzten Streichquartett. Das Trio arbeitet seit ungefähr 7 Jahren zusammen und entwickelt eine durchaus eigenwillige Musik. Die dabei entstehenden Stücke, Improvisationen und kollektiven Kompositionen beziehen sich durchwegs auf die traditionelle Form des „Songs“. Doch die "Songs" von The Kasper Collusion gehen über das gängige Format hinaus und mäandern im Nirgendwo zwischen eigenartigen ...
Das Programm shifting states of songs entsteht in der Zusammenarbeit des experimentellen Songwriter-Trios The Kasper Collusion mit einem klassisch besetzten Streichquartett. Das Trio arbeitet seit ungefähr 7 Jahren zusammen und entwickelt eine durchaus eigenwillige Musik. Die dabei entstehenden Stücke, Improvisationen und kollektiven Kompositionen beziehen sich durchwegs auf die traditionelle Form des „Songs“. Doch die "Songs" von The Kasper Collusion gehen über das gängige Format hinaus und mäandern im Nirgendwo zwischen eigenartigen musikalischen Fragmenten und einer Erinnerung daran, dass sie einmal einfach nur schöne Songs gewesen sein könnten.
Das Streichquartett wird in diesem Kontext nicht ein "nettes" Beiwerk für leicht zu verdauende Lagerfeuer-Romantik sein, wie die Besetzung das vielleicht suggerieren könnte. Vielmehr wird die künstlerisch musikalische Arbeitsweise des Trios, das Fragmentieren und Neu-Zusammensetzen des Materials in dieser Kooperation fortgesetzt und durch die gegenseitige Bezugnahme der Ensembles aufeinander künstlerisch ausgeweitet. Die Streicherparts sind offen konzipiert und so geschrieben, dass Trio und Streichquartett mal nebeneinander stehen, wie zwei getrennte Projekte, mal entgegenwirken, mal zusammenspielen. Dadurch entstehen wechselnde musikalische Zustände (fragmentiert, parallel, nebeneinender, gegeneinander, miteinander) ohne das der Gesamtzusammenhang, der drei aufeinander aufbauende „Sätze“ („movements“) zu einer „grossen Form“ verbindet, aufgegeben wird. Die Doppeldeutigkeit des englischen Begriffes „movement“ (musikalischer Abschnitt/ Satz, Bewegung, Strömung) dient dem Projekt als assoziativer Ausgangspunkt für die kompositorische Arbeit.
Das Konzert im Stadtgarten ist die Premiere von shifting states of songs.
Gefördert vom Landesmusikrat NRW und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
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