Kanon für vier Tänzer*innen
eine Choreografie von Jascha Viehstädt
Verwunschene Zustände herrschen in der bewegten Landschaft von Tableau: Vier Tänzer*innen automatisieren ihr Zusammenspiel und Schicht um Schicht offenbart der Kanon dabei sein allgegenwärtiges System.
Vier Tänzer*innen folgen mit demselben, versetzt aufgeführten Solo der Anweisung zur Imitation - einem Kanon. In seiner alten, musikalischen Gestalt schafft er durch anfänglich noch nachvollziehbare, bald jedoch unentwirrbare Überlagerungen seiner selbst eine komplexe Automation der Erneuerung.
Tableau zeigt in einer progressiven Landschaft überlagerter ...
Verwunschene Zustände herrschen in der bewegten Landschaft von Tableau: Vier Tänzer*innen automatisieren ihr Zusammenspiel und Schicht um Schicht offenbart der Kanon dabei sein allgegenwärtiges System.
Vier Tänzer*innen folgen mit demselben, versetzt aufgeführten Solo der Anweisung zur Imitation - einem Kanon. In seiner alten, musikalischen Gestalt schafft er durch anfänglich noch nachvollziehbare, bald jedoch unentwirrbare Überlagerungen seiner selbst eine komplexe Automation der Erneuerung.
Tableau zeigt in einer progressiven Landschaft überlagerter Bewegungen den Kanon in einer aktuellen Form, die einmal mehr dazu einlädt, sich in den Fluss wellenartig kommender und gehender Fragmente fallen zu lassen. Mit dem experimentellen Multi-Instrumentalisten Aidan Baker und dem Szenographen Takaya Kobayashi entsteht die monochrome Welt eines bewegten Stillstandes die infiltriert, manipuliert und imitiert - doch über die rhythmische Wiederverwertung des eigenen Materials auch zu einer seltsamen und unmittelbaren Durchschaubarkeit führt.
Weitere Infos unter www.jaschaviehstaedt.com
TABLEAU ist eine Produktion von Jascha Viehstädt und wird gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg und der Hamburgischen Kulturstiftung.
In Kooperation mit dem Sprechwerk Hamburg und dem Ballhaus Ost Berlin.
Jascha Viehstädt ist Choreograph und Tänzer und arbeitet in verschieden Kontexten in Hamburg, Berlin, NRW, Japan und Malaysia. Seine Arbeit ist von einer offenen Herangehensweise über intensive, körperliche Zustände und der Suche nach einer klaren, formalen Struktur geprägt. In einem engen Beieinander von choreographischer und darstellerischer Praxis nähert er sich damit der Flüchtigkeit des Tanzes durch Konzept, Intuition und Körper.
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