"A rising star in avant-garde jazz…a virtuoso of otherworldy sound" (Jazz Times)
Die kanadische Trompeterin Steph Richards hat sich kontinuierlich als engagierte Experimentalmusikerin etabliert und mit wegweisenden Künstler:innen aus Jazz, Avant-Pop und zeitgenössischer Klassik zusammengearbeitet, von John Zorn und Anthony Braxton bis zu Laurie Anderson, David Byrne und dem Kronos Quartet. Ihre Arbeit ist geprägt von der Neugierde, mit welchen sensorischen Variablen experimentiert werden kann. Das Ergebnis sind oft interdisziplinäre ...
"A rising star in avant-garde jazz…a virtuoso of otherworldy sound" (Jazz Times)
Die kanadische Trompeterin Steph Richards hat sich kontinuierlich als engagierte Experimentalmusikerin etabliert und mit wegweisenden Künstler:innen aus Jazz, Avant-Pop und zeitgenössischer Klassik zusammengearbeitet, von John Zorn und Anthony Braxton bis zu Laurie Anderson, David Byrne und dem Kronos Quartet. Ihre Arbeit ist geprägt von der Neugierde, mit welchen sensorischen Variablen experimentiert werden kann. Das Ergebnis sind oft interdisziplinäre Werke, die beispielsweise auch Tanz beinhalten und an unerwarteten Orten wie unter Wasser aufgeführt werden.
Ihr jüngstes Projekt „Supersense“ (2020) entwickelte die in New York lebende Trompeterin in Zusammenarbeit mit dem Duftkünstler Sean Raspet, mit dem sie eine Reihe von Rubbelkarten entwickelte, die im gleichnamigen Album enthalten sind. Die Musik funktioniert jedoch auch ohne derartige Beigaben. Mal dockt Richards an die Post-Bop-Tradition an, rückt dann wieder mit Leichtigkeit von ihr ab – ob durch treibenden Swing oder in freien, zurückgenommenen Klangfiguren –, während ihr Quartett die Wechsel zwischen Abstraktion und Groove mühelos meistert. Das Quartett, das sie in den Stadtgarten mitbringt – Bassist Stomu Takeishi, Schlagzeuger Max Jaffe und Pianist Joshua White – hat die Musik von „Supersense" eingespielt, arbeitet aber auch bereits seit einigen Jahren an einem neuen Repertoire, mit dem es von innen die Mauern der Tradition erweitern und aufbrechen möchte, ohne sie zum Einsturz zu bringen.
Ursprünglich aus Kanada stammend, hat Richards einen Großteil ihrer Karriere in Brooklyn, NY, verbracht. Richards ist mit dem Kronos Quartet, dem International Contemporary Ensemble (ICE), den Pixies und Kanye West aufgetreten und ist zusammen mit dem Trompeter Dave Douglas Co-Produzentin des FONT Music Festivals. Sie ist Mitglied des Kestra von Henry Threadgill und des Asphalt Orchestra von Bang on a Can, dessen Gründungsmitglied sie ist und mit dem sie mit St. Vincent, Tyondai Braxton und der Choreografin Susan Marshall zusammengearbeitet hat. Sie hat Abschlüsse von der Eastman School of Music, der McGill University und dem California Institute of the Arts und ist Dozentin an der UCSD.
Ihr Debütalbum Fullmoon (Relative Pitch Records) wurde als "kühne Ankündigung" (New York Times) gefeiert und auf mehreren "Best of 2018"-Jahresendlisten aufgeführt, darunter als Nummer 1 der Platte des Jahres von Free Jazz Collective. Stephs "geniales" (WBGO) Album "Take The Neon Lights" aus dem Jahr 2019 wurde hoch gelobt, NextBop nannte das Album "hypnotisierend... Fans von Avantgarde-Jazz sollten es sich auf jeden Fall anhören" und wurde von The NYC Jazz Record Review zum Best of 2019 gewählt. Im Herbst 2020 erschien ihr Album SUPERSENSE: Music for Scent and Sound (Northern Spy Records) - "unquestionably beautiful…an engaging multi-sensory tableau" (5 stars review, Downbeat).
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