Vom Monsteralphorn und anderen ausgestorbenen Instrumenten
Sonderausstellung ab 17.30 Uhr im Foyer des Stadtgartens: Alphörner von Alphornbauer Hense zum Ausprobieren.
Diese 6-köpfige Formation aus Multiinstrumentalisten beweist spielerisch auf einer Vielzahl an Holz- und Blechblasinstrumenten, dass Volksmusik auch Jazz und Jazz auch Volksmusik ist. Johannes Bär wird dabei am Monsteralphorn zu erleben sein. Das lange Monsteralphorn hat einen Trichter, der alleine schon deutlich größer ist wie der einer Tuba, passt von der Länge her gerade noch in den Konzertsaal und hat einen wunderschönen satten ...
Sonderausstellung ab 17.30 Uhr im Foyer des Stadtgartens: Alphörner von Alphornbauer Hense zum Ausprobieren.
Diese 6-köpfige Formation aus Multiinstrumentalisten beweist spielerisch auf einer Vielzahl an Holz- und Blechblasinstrumenten, dass Volksmusik auch Jazz und Jazz auch Volksmusik ist. Johannes Bär wird dabei am Monsteralphorn zu erleben sein. Das lange Monsteralphorn hat einen Trichter, der alleine schon deutlich größer ist wie der einer Tuba, passt von der Länge her gerade noch in den Konzertsaal und hat einen wunderschönen satten, erdigen und tiefen Ton. Matthias Schriefl wird dabei in einem Feature seine Ophicleide spielen, ein historisches chromatisches Blechblasinstrument mit Klappen. Auch die Schwegel, eine alpenländische Holz-Flöte, wird hier und da zu hören sein. Mit vitaler Virtuosität wird dabei gekonnt jeder Gedanke an Volkstümelei weggespielt. Heimatliche Instrumente von Alphorn bis Schwegel werden in Szene gesetzt und altes Liedgut neben Eigenkompositionen in alpinem Stil in die globale Musik des improvisierten Jazz übersetzt. Dabei wird auch immer mal wieder auf Rhythmen aus dem Himalaya, der Türkei und dem afrikanischen Kontinent zurückgegriffen. Der aus der Schweiz stammende Kölner Schlagzeuger ist die perfekte Ergänzung zu dem Sextett. Mit seinen vertrackten und ineinander verschachtelten Grooves schafft er nicht nur eine zusätzliche Ebene zum kammermusikalischen Sound des Sextetts, sondern weiß auch als Klangmaler sinfonisch die Musik zum Glänzen zu bringen. Matthias Schriefl erweist sich als sicherer Grenzgänger zwischen den musikalischen Kulturen. Als solcher wurde er u.a. von der Jury des Preises der Deutschen Schallplattenkritik für die letzte CD von Six, Alps & Jazz ausgezeichnet.
“Schriefls Kunst bietet Abenteuer und sie lässt uns neu zuhören”
– Jury vom Förderpreis NRW für Komposition, Dirigat, Instrumentalmusik
“So entpuppt sich “Six, Alps & Jazz” bald schon als musikalische Wundertüte. Vollgestopft mit schrägen Einfällen, verblüffenden Wendungen und einem schier unerschöpflichen Arsenal an Klangfarben”
– Kulturmagazin, Peter Füssl
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