In SCHÖNE NEUE WELT gibt es Wohlstand, Glück und Frieden. Der Preis dafür ist der völlige Verlust der Individualität. Kann dieses Konzept aufgehen?
Kein Krieg mehr, keine Langeweile, keine materiellen Sorgen! Diese vermeintlich perfekte Welt baut und beschreibt uns Aldous Huxley schon 1932 in seinem Weltbestseller! Doch jedes Ideal hat auch seinen Preis. Keine individuelle Freiheit, ein „von Oben“ vorbestimmtes Leben, keine Mutterschaft, sondern Geburten aus der Retorte, das sind die Schattenseiten dieser perfekt funktionierenden „schönen Welt“. ...
In SCHÖNE NEUE WELT gibt es Wohlstand, Glück und Frieden. Der Preis dafür ist der völlige Verlust der Individualität. Kann dieses Konzept aufgehen?
Kein Krieg mehr, keine Langeweile, keine materiellen Sorgen! Diese vermeintlich perfekte Welt baut und beschreibt uns Aldous Huxley schon 1932 in seinem Weltbestseller! Doch jedes Ideal hat auch seinen Preis. Keine individuelle Freiheit, ein „von Oben“ vorbestimmtes Leben, keine Mutterschaft, sondern Geburten aus der Retorte, das sind die Schattenseiten dieser perfekt funktionierenden „schönen Welt“. Die Menschen werden nach Arbeits-Kasten stigmatisiert, genetisch beeinflusst. Jemand wie Max, der aus der Norm herausfällt, der sich nicht mit der Droge „Soma“, die einem jeden Kummer nimmt, befriedigen lässt, eckt da schnell an. Er verliebt sich in eine einzelne Frau, auch das eine Ausnahme, verhilft „dem Wilden“, einem Menschen von außerhalb der schönen neuen Welt, zu großer Popularität, in dem jener wie in einem Zoo ausgestellt wird. Dieser „Wilde“ hat seine Bildung durch die Lektüre von Shakespeare erfahren, so dass die Gedanken und Verse dieses großen Poeten, mit all ihrer individuellen Kraft, auf die Mauern einer dauerbefriedigten Gesellschaft prallen.
Natürlich überhöht, gelingt Huxley damit die Interpretation einer Gesellschaft, in der wir uns auch 80 Jahre nach Erscheinen des Buches erschreckend wiederfinden können.
"Regisseur Jean-Claude Berutti münzt seine Kritik am Verzicht auf individuelles Glück und Freiheit eindrucksvoll um: in ein grotesk zugespitztes, fantasievolles Theatererlebnis." (Focus)
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