»Es soll ein Konzert sein, dass sich die Engel im Himmel freuen«, notierte Felix Mendelssohn Bartholdy zu den ersten Skizzen für sein Violinkonzert in e-Moll. Die Uraufführung im Frühjahr 1845 wurde ein voller Erfolg, und bis heute ist das Violinkonzert ein Publikumsrenner. Gemeinsam mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra und seinem Chefdirigenten Sakari Oramo wird die deutsch-russische Geigerin Alina Pogostkina das Violinkonzert aufführen, umrahmt von Elgars Erster Sinfonie und einem zeitgenössischen Werk von Katarina Leyman.
Nach sechs ...
»Es soll ein Konzert sein, dass sich die Engel im Himmel freuen«, notierte Felix Mendelssohn Bartholdy zu den ersten Skizzen für sein Violinkonzert in e-Moll. Die Uraufführung im Frühjahr 1845 wurde ein voller Erfolg, und bis heute ist das Violinkonzert ein Publikumsrenner. Gemeinsam mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra und seinem Chefdirigenten Sakari Oramo wird die deutsch-russische Geigerin Alina Pogostkina das Violinkonzert aufführen, umrahmt von Elgars Erster Sinfonie und einem zeitgenössischen Werk von Katarina Leyman.
Nach sechs intensiven Jahren, in denen Mendelssohn das Konzert immer wieder revidiert hat, konnte er es im Sommer 1844 fertigstellen. Fernab des hektischen Städtetreibens und in der lieblichen Landschaft Bad Sodens, einem Kurort im Taunus, der im 19. Jahrhundert zum Künstler- und Literatentreff avancierte, verbrachte der Komponist mit seiner Familie die Sommermonate und war sehr produktiv und kreativ.
»Die ernste Arbeit wartet auf Rom«, kündigte Edward Elgar an, als er mit seiner Frau gen Süden aufbrach, um in der italienischen Metropole die Wintermonate zu verbringen. Endlich wollte der 50-jährige Komponist seine erste Sinfonie zu Papier bringen. Doch auch diesmal wollte es nicht recht gelingen. Nach England zurückgekehrt, ging es aber plötzlich schnell. »Ich fülle Seiten ohne Ende«, notierte Elgar, und die Daily Mail schrieb nach der Uraufführung 1908 vom »größten Meisterwerk seiner Art (…), welches je aus der Feder eines englischen Komponisten geflossen ist«.
Die Licht und Leben bringende Sonne inspirierte die schwedische Komponistin Katarina Leyman zu ihrem Orchesterstück »Solar Flares« (»Sonneneruption«). Kraftvoll-irisierend beginnt das energiegeladene, etwa zehnminütige Stück, das 2010 beim Baltic Sea Festival in Stockholm uraufgeführt wurde.
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