Wir eignen uns Welt(en) über das Bewegungsprinzip des Rollens an. Ob für die Mobilität, den Transport von Gütern oder als Freizeitvergnügen: der moderne Mensch rollt im öffentlichen Nahverkehr, in Autos, auf Fahrrädern oder Rollschuhen. Die Performance nutzt rollende Be-Wegung und Er-Fahrung und erschafft mit Humor eine Choreografie aus Kontrolle, Orientierung und Hingabe. Das Rollen wird auf der Bühne erprobt, indem die Bewegung in Ambivalenz aus Selbst- und Fremdbestimmung ausgeführt wird – in ständiger Wiederholung.
Linda Lou Dierich-Matzke ...
Wir eignen uns Welt(en) über das Bewegungsprinzip des Rollens an. Ob für die Mobilität, den Transport von Gütern oder als Freizeitvergnügen: der moderne Mensch rollt im öffentlichen Nahverkehr, in Autos, auf Fahrrädern oder Rollschuhen. Die Performance nutzt rollende Be-Wegung und Er-Fahrung und erschafft mit Humor eine Choreografie aus Kontrolle, Orientierung und Hingabe. Das Rollen wird auf der Bühne erprobt, indem die Bewegung in Ambivalenz aus Selbst- und Fremdbestimmung ausgeführt wird – in ständiger Wiederholung.
Linda Lou Dierich-Matzke hat Performance Studies studiert und arbeitet an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst. In ihrem Abschlussstück zeigt sie das Rollen als Bewegungsprinzip des (erweiterten) Körpers. Linda Lou erarbeitet hierbei einen choreografischen Zugang zu Form und Bewegung und fragt, wie diese den Alltag prägen.
AUSSICHT Festival #4
07. - 10. September 2022
Hamburgs Mixed-Abled Festival
AUTHENTISCH – KREATIV – GRENZÜBERWINDEND
Die Diversität des theatralen Körpers zeigt sich am eindrucksvollsten bei mixed-abled Künstlerensembles. Der künstlerische Umgang mit dem anderen Körper schafft Räume der ästhetischen Grenzerfahrung. Tradierte Sehgewohnheiten des Performativen werden hinterfragt.
Für die inzwischen vier Ausgaben des Festivals haben sich weltweit Produktionen beworben, die mit ihren Konzepten neue Aussichten für die Kulturlandschaft kreieren. Das AUSSICHT Festival fungiert somit als Ort des künstlerischen Austausches und als Plattform für performative und authentische Ereignisse. Aus Sicht des Anderen kommt es hierbei zur Verwebung von Kunst und Wirklichkeit, vom Möglichen und Unmöglichen.
In Form eines Workshops mit allen teilnehmenden Künstlern, wird eine performative Botschaft innerhalb des Festivals geschaffen, zu der das monsun.theater am Festivalende einlädt.
Das Festival wird gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg.
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