Ich kann alles bewegen, aber alles unkontrolliert. Will ich meine Hand zum Mund führen, gelingt das mir mit großer Konzentration. Habe ich in der Hand einen Löffel, kommt meine Hand nicht zum Mund. Ich kann mich nur auf eine Sache konzentrieren. Hebe ich die Hand mit dem Löffel hoch, achte ich darauf, dass mir der Löffel nicht aus der Hand fällt. Die zweite Bewegung, die Hand zum Mund zu führen, habe ich nicht unter Kontrolle. Die Hand flattert durch die Gegend.
Roland Walter experimentiert mit seinem Körper und mit seiner Behinderung. In seinem ...
Ich kann alles bewegen, aber alles unkontrolliert. Will ich meine Hand zum Mund führen, gelingt das mir mit großer Konzentration. Habe ich in der Hand einen Löffel, kommt meine Hand nicht zum Mund. Ich kann mich nur auf eine Sache konzentrieren. Hebe ich die Hand mit dem Löffel hoch, achte ich darauf, dass mir der Löffel nicht aus der Hand fällt. Die zweite Bewegung, die Hand zum Mund zu führen, habe ich nicht unter Kontrolle. Die Hand flattert durch die Gegend.
Roland Walter experimentiert mit seinem Körper und mit seiner Behinderung. In seinem Solo lädt Roland zur künstlerischen Teilhabe an seiner Perspektive auf die Welt ein. Mit eigener Musik, Tanz und Performance erzählt er von sich und seinem Leben und gestaltet die eigenen Grenzen zu einem Stück grenzenloser Freiheit.
„Ich sitze nicht unter der Wolke, sondern auf der Wolke und alles wird gut.”
AUSSICHT Festival #4
07. - 10. September 2022
Hamburgs Mixed-Abled Festival
AUTHENTISCH – KREATIV – GRENZÜBERWINDEND
Die Diversität des theatralen Körpers zeigt sich am eindrucksvollsten bei mixed-abled Künstlerensembles. Der künstlerische Umgang mit dem anderen Körper schafft Räume der ästhetischen Grenzerfahrung. Tradierte Sehgewohnheiten des Performativen werden hinterfragt.
Für die inzwischen vier Ausgaben des Festivals haben sich weltweit Produktionen beworben, die mit ihren Konzepten neue Aussichten für die Kulturlandschaft kreieren. Das AUSSICHT Festival fungiert somit als Ort des künstlerischen Austausches und als Plattform für performative und authentische Ereignisse. Aus Sicht des Anderen kommt es hierbei zur Verwebung von Kunst und Wirklichkeit, vom Möglichen und Unmöglichen.
In Form eines Workshops mit allen teilnehmenden Künstlern, wird eine performative Botschaft innerhalb des Festivals geschaffen, zu der das monsun.theater am Festivalende einlädt.
Das Festival wird gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg.
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