Köln ist seit vielen Jahren eine Big Band-Hochburg. Dies trug maßgeblich dazu bei, dass Pascal Klewer die Stadt im Jahr 2015 als Studienort wählte. Anfangs verspürte er zwar viel Bewunderung für diese Szene, fühlte sich aber zugleich inspiriert als auch eingeschüchtert von ihr.
In fast sechs Jahren seit dem ersten Konzert der Pascal Klewer Bigband hat diese viel Wandel und Entwicklung erfahren und auch einige Experimente gewagt - allen voran die Konzertreihe im LOFT mit Großmeistern und Szenegrößen wie Peter Brötzmann, Evan Parker, Christopher ...
Köln ist seit vielen Jahren eine Big Band-Hochburg. Dies trug maßgeblich dazu bei, dass Pascal Klewer die Stadt im Jahr 2015 als Studienort wählte. Anfangs verspürte er zwar viel Bewunderung für diese Szene, fühlte sich aber zugleich inspiriert als auch eingeschüchtert von ihr.
In fast sechs Jahren seit dem ersten Konzert der Pascal Klewer Bigband hat diese viel Wandel und Entwicklung erfahren und auch einige Experimente gewagt - allen voran die Konzertreihe im LOFT mit Großmeistern und Szenegrößen wie Peter Brötzmann, Evan Parker, Christopher Dell, Pablo Held, Kit Downes, Niels Klein und Christian Lillinger -, bevor der Fokus auf die Musiker:innen der Band gelegt wurde. Im Mai diesen Jahres wurde ein neues Programm für Klewers Spielfilm "there's no such things as altruism" (tba) mit der Harfenistin Kathrin Pechlof aufgenommen.
Mit dem Konzert im Stadtgarten verabschiedet sich die Pascal Klewer Big Band. Klewers dringlicher Wunsch, Free Jazz mit Big Band zu kombinieren und für seine individuellen, starken Musiker:innen schreiben zu dürfen, hat die Band über die Jahre gebracht. Nun wird der Bandleader seinen Fokus auf neue Großprojekte wie Filme, sein Avant-Pop-Projekt legen. Der Abschluss und das Konzept könnte jedoch nicht passender sein: An diesem Abend werden, zeitgleich zu dem Release „Pascal Klewer Bigband - live at LOFT (recorded for DLF)“, 17 Solowerke präsentiert. Diese forschen im innigen Kompositionsaustausch an den individuellen Klängen der sehr markanten Spieler:innen der Band und kreieren einen „Bigband-Sound“, der sich von dessen Konventionen schlussendlich löst.
Dieses Konzert ist Peter Brötzmann gewidmet, der ein prägender Teil für die Gründung und Existenz dieser Band ist. Ihm gilt der Dank der Musiker:innen für seine Inspiration, Worte und Kunst.
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