Der norwegische Schlagzeuger Paal Nilssen-Love gründete sein neues Sextett CIRCUS als direkte Reaktion auf die Corona-bedingten Reisebeschränkungen. Er wählte dazu Musiker:innen aus verschiedenen Lagern, die Erfahrung in verschiedenen Stilen hatten: ethnische Musik, klassische Musik, zeitgenössische Musik, Jazz, Free Jazz, Noise, Pop usw. Er hat die Musik für diese Band komponiert und sich dabei von Äthiopien und Brasilien inspirieren lassen, zusätzlich zu seiner langjährigen Faszination für die Musik aus Mali und Senegal. Die Stücke sind ...
Der norwegische Schlagzeuger Paal Nilssen-Love gründete sein neues Sextett CIRCUS als direkte Reaktion auf die Corona-bedingten Reisebeschränkungen. Er wählte dazu Musiker:innen aus verschiedenen Lagern, die Erfahrung in verschiedenen Stilen hatten: ethnische Musik, klassische Musik, zeitgenössische Musik, Jazz, Free Jazz, Noise, Pop usw. Er hat die Musik für diese Band komponiert und sich dabei von Äthiopien und Brasilien inspirieren lassen, zusätzlich zu seiner langjährigen Faszination für die Musik aus Mali und Senegal. Die Stücke sind wie Landkarten, die jedem/jeder Musiker:in die Freiheit lassen, Richtung und Intensität zu wählen. Das macht CIRCUS zu einer höchst unberechenbaren Band - aufregend, intensiv, berauschend, und voller - trauriger bis lustiger - Emotionen.
"Sein neues Sextett, CIRCUS, vermittelt die gewohnte raue Intensität, aber es fühlt sich ganz anders an als sein üblicher Modus Operandi, sowohl in der Vorherrschaft von komponiertem Material - vieles davon aus der brasilianischen Musik entliehen und/oder von ihr inspiriert - als auch in der Anwesenheit der Sängerin Juliana Venter, einer Schauspielerin, die viel Drama in ihre Mischung aus geschriebenen und improvisierten Melodien und Texten bringt. (...) Die Arrangements sind voller Verschiebungen und wechseln zwischen radikal unterschiedlichen, aufgedrehten Folk-Stilen, aber das Timbre, die emotionale Verbindung und die Präsenz von Venter schaffen ein einzigartiges Terrain. Es ist gleichzeitig spielerisch und wütend, mit prägnanteren improvisierten Passagen, die die Arrangements mit einem wütenden Sinn für das Ziel durchschneiden. (...) Eine fantastische Überraschung." (Peter Margasak, The Quietus)
"Es war ein gemeinsames Ritual, ein überschwängliches Fest, eine Ode an die Freiheit, an das Leben. Ein Konzert, das jeden Club, jedes Zelt auf den Kopf stellen wird (jetzt fehlen nur noch die Wagemutigen, um es zu schaffen). Danach: nichts als grinsende Gesichter, eine Welt, die ein bisschen aus den Fugen geraten ist. Daran gewöhnt man sich nie. Zum Glück." (Guy Peters, enola.be - über das erste Konzert der angelaufenen Tour)
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