Vier Personen stehen mit ausgebreiteten Armen beieinander. Sie berühren sich nicht. |
Alle Personen rennen. Drei haben dem Publikum den Rücken zugewandt. Eine Schauspielerin trägt einen Kunstfellmantel und einen Tennisschläger. |
Ein Schauspieler in einem pinken Ganzkörper-Fellkostüm steht auf der Bühne. Man kann sein Gesicht nicht sehen. Hinter ihm steht eine Schauspielerin und schaut zu ihm. |
Vier Personen knien auf allen Vieren nebeneinander. Unter ihnen ist ein großer Fellteppich. |
Ein Schauspieler sitzt auf einem Klappstuhl in der Bühnenmitte. Sein Mund ist aufgerissen. Die drei anderen sind hinter ihm verteilt. |
Eine Schauspielerin sitzt auf dem Boden. In der Hand hält sie einen Tennisball. |
Ein Schauspieler steht dem Publikum zugewandt auf der Bühne. Hinten sitzt ein anderer Schauspieler mit einer blonden Langhaar-Perücke am Klavier. |
Vier Personen stehen mit ausgebreiteten Armen nebeneinander. |
Vier Personen stehen mit dem Rücken zueinander in einem Kreis. Sie haben die Hände über dem Kopf und beugen sich abwechselnd runter. |
Der Anfang ist offen. Das Ende auch. Die Fragen sind offen. Und alles könnte anders sein.
Die Hamburger Choreografin Antje Pfundtner erforscht in ihrer Inszenierung „Open Call“ gemeinsam mit dem Moks-Ensemble des Theaters Bremen das Offene und die Möglichkeiten, die es birgt. Die vier Schauspieler:innen gehen dabei den Potentialen nach, die allem Unklaren, Ungewissen und Unabgeschlossenen innewohnen. Das Offene hält Überraschungen parat und wird zur Voraussetzung für Wandel. Mit offenen Armen und offenem Ausgang, immer darauf bedacht, nicht ins ...
Der Anfang ist offen. Das Ende auch. Die Fragen sind offen. Und alles könnte anders sein.
Die Hamburger Choreografin Antje Pfundtner erforscht in ihrer Inszenierung „Open Call“ gemeinsam mit dem Moks-Ensemble des Theaters Bremen das Offene und die Möglichkeiten, die es birgt. Die vier Schauspieler:innen gehen dabei den Potentialen nach, die allem Unklaren, Ungewissen und Unabgeschlossenen innewohnen. Das Offene hält Überraschungen parat und wird zur Voraussetzung für Wandel. Mit offenen Armen und offenem Ausgang, immer darauf bedacht, nicht ins offene Messer zu laufen. Denn es lauern auch Gefahren: Was offen ist, ist unsicher und verletzlich. Es kann bedrohlich sein, einsam, ungenügend, einschüchternd und überfordernd. Die Inszenierung fragt nach Handlungsmöglichkeiten, den ganz individuellen und denen einer Gruppe. Wie beeinflusst das Offene unser Verhältnis zu anderen Menschen? Mit Witz und Sensibilität, ganz direkt und abstrakt, in kleinen Gesten und großen Formen beleuchtet „Open Call“ das Offene.
Mit der Moks-Produktion „Ich bin nicht du“ wurde Pfundtner 2020 mit dem FAUST-Preis „Regie Kinder- und Jugendtheater“ ausgezeichnet.
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