Zwei Konzertreihen, ein Abend: “CGNYC - Cologne meets New York City” trifft “NICA live”.
Im ersten Konzert des Abends kommen auf Impuls von Cellistin Elisabeth Coudoux Instrumente aus dem 16. Jahrhundert mit zeitgenössischer elektronischer Klangerzeugung in einen spannungsreichen Dialog. Drei Streicher:innen und zwei Elektroniker:innen repräsentieren einen kleinen, aber eindrucksvollen Ausschnitt einer global vernetzten Szene, die an neuen Klangsprachen und musikalischen Ausdrucksformen arbeitet. Ausgehend von Streichinstrumenten als ...
Zwei Konzertreihen, ein Abend: “CGNYC - Cologne meets New York City” trifft “NICA live”.
Im ersten Konzert des Abends kommen auf Impuls von Cellistin Elisabeth Coudoux Instrumente aus dem 16. Jahrhundert mit zeitgenössischer elektronischer Klangerzeugung in einen spannungsreichen Dialog. Drei Streicher:innen und zwei Elektroniker:innen repräsentieren einen kleinen, aber eindrucksvollen Ausschnitt einer global vernetzten Szene, die an neuen Klangsprachen und musikalischen Ausdrucksformen arbeitet. Ausgehend von Streichinstrumenten als offenen, klanglich vielfältigen Systemen entstehen im kollektiven Prozess bewegliche, strukturgebende Module – geformt durch körperlich-performative Spielweisen und den Einsatz erweiterter Techniken. Das international besetzte Quartett entwirft eine intermodale Klangarchitektur, die mit nicht-linearen Spielverläufen neue Schnittstellen zwischen akustischem und elektronischem Klang erschließt.
Im zweiten Set trifft das elektroakustische Duo HxH aus New York – bestehend aus dem Trompeter und interdisziplinären Künstler Chris Williams sowie dem Cellisten, Komponisten und Klangkünstler Lester St. Louis – auf die Kölner Musiker Florian Herzog (Kontrabass) und Fabian Arends (Schlagzeug). HxH bewegen sich an der Schnittstelle von Improvisation, Klangkunst und radikalem musikalischem Ausdruck. Mit Trompete, Cello und Live-Elektronik erschaffen sie immersive Klanglandschaften, die sich zwischen fein ziselierten Texturen, treibenden Rhythmen und eruptiven Momenten bewegen. Ihre Konzerte sind dichte, energiegeladene Erkundungen von Raum, Zeit und Kollektivität – ein Sog aus Sound und Intuition.
In der Reihe "CGNYC - Cologne meets New York City" lädt Florian Herzog New Yorker Musiker:innen ein, um in einem ersten Zusammentreffen mit Kölner:innen spannende Konzerte zu gestalten. „NICA live“ ist eine regelmäßig stattfindende Konzertreihe des Förderprogramms NICA artist development und fokussiert die Arbeit der NICA artists im nationalen wie internationalen Kontext.
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