Seit mehreren Jahren verbindet die größte Bildungs- und Forschungseinrichtung Aachens eine enge Zusammenarbeit mit dem größten Klangkörper der Stadt: Während das Sinfonieorchester seinen Sitz im Herzen der Stadt hat, bleiben viele Forschungsinstitute von internationalem Renommee auf dem Campus Melaten für einen großen Teil der Öffentlichkeit verborgen.
Die Institute der RWTH präsentieren sich hier als einzigartige Klangräume, deren Vielfalt sich in der jeweiligen Programmwahl widerspiegelt. Die Veranstaltungen sind jedoch mehr als nur individuell ...
Seit mehreren Jahren verbindet die größte Bildungs- und Forschungseinrichtung Aachens eine enge Zusammenarbeit mit dem größten Klangkörper der Stadt: Während das Sinfonieorchester seinen Sitz im Herzen der Stadt hat, bleiben viele Forschungsinstitute von internationalem Renommee auf dem Campus Melaten für einen großen Teil der Öffentlichkeit verborgen.
Die Institute der RWTH präsentieren sich hier als einzigartige Klangräume, deren Vielfalt sich in der jeweiligen Programmwahl widerspiegelt. Die Veranstaltungen sind jedoch mehr als nur individuell gestaltete Konzerte. Vielmehr bietet sich auch für die Forschungseinrichtungen die Gelegenheit, ihre Arbeit einem interessierten Publikum zu präsentieren. So treffen sich Orchester und Hochschule auf Augenhöhe und gestalten Hand in Hand eine Reihe aufregender und ungewöhnlicher musikalischer Abende.
Medizin und Musik liegen gar nicht so weit voneinander entfernt. Es gilt schließlich als wissenschaftlich bewiesen, dass sich Musik direkt auf unseren Körper und Geist auswirkt. Gab es Komponisten, deren physische und psychische Verfassung sich auch in ihren Kompositionen niederschlug? Wussten Sie, dass Beethoven neben Taubheit an einer Herzrhythmusstörung litt? Ganz zu schweigen von den emotionalen Schwingungen, die seine Werke noch heute in uns auslösen, lassen sich seine Kompositionen auch von einer wissenschaftlichen Perspektive betrachten. Im »Musi Lab« treffen in dieser Spielzeit erneut Forschung und Musik aufeinander. Das hochmoderne Lehr- und Fortbildungszentrum CT2 der RWTH präsentiert sich in diesem Rahmen erstmalig als außergewöhnlicher Klangraum zum Thema »Herzrasen«. Nicht nur mit Beethoven, der in seiner Oper »Fidelio« die Liebe zum großen Ideal erklärte, sondern auch mit Kompositionen Jörg Widmanns und Schtschedrins gehen die Aachener Symphoniker der Wissenschaft auf den Grund. So bietet manch eine Komposition Potenzial für ein »musikalisches EKG«. Hätte Beethovens Musik anders geklungen, hätte er einen erfahrenen Kardiologen an der Seite gehabt?
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