Beethoven-Orbit 1.6 // Werke von Beethoven und Schreier
Das Schicksalsmotiv der Musikgeschichte! So könnten Musikliebhaber eines der bekanntesten Werke beschreiben, welches am 11. Mai um 20.00 Uhr in der Stadthalle Erkelenz im Rahmen des Beethoven Orbits 2020 zu erleben ist. Zu Gast ist traditionell das Sinfonieorchester Aachen unter der Leitung von Christopher Ward und verspricht einen aufregenden und emotionalen Konzertabend mit Werken des Bonner Meisters sowie des Monschauer Komponisten Anno Schreier. Als Solist des Abends tritt Rubinstein Preisträger Andrejs Osokins am Klavier mit dem 5. Klavierkonzert ...
Das Schicksalsmotiv der Musikgeschichte! So könnten Musikliebhaber eines der bekanntesten Werke beschreiben, welches am 11. Mai um 20.00 Uhr in der Stadthalle Erkelenz im Rahmen des Beethoven Orbits 2020 zu erleben ist. Zu Gast ist traditionell das Sinfonieorchester Aachen unter der Leitung von Christopher Ward und verspricht einen aufregenden und emotionalen Konzertabend mit Werken des Bonner Meisters sowie des Monschauer Komponisten Anno Schreier. Als Solist des Abends tritt Rubinstein Preisträger Andrejs Osokins am Klavier mit dem 5. Klavierkonzert von L. van Beethoven auf. Nach seinem großen Erfolg beim Klaviersommer Geilenkirchen, wird er nun auch das Erkelenzer Publikum erobern.
Das Sinfonieorchester Aachen beweist mit jährlich 140 Auftritten im Konzertsaal und als Opernorchester eine enorme Vielseitigkeit, die von den großen Werken der musikalischen Tradition bis hin zu Aufführungen Alter Musik, zeitgenössischer Musik und zu Crossover-Projekten reicht. Das Orchester gehört zu den ältesten Klangkörpern Deutschlands. 1720 erstmals erwähnt, wirkte es u.a. 1825 an der ersten Aufführung von Beethovens 9. Sinfonie außerhalb Wiens mit und spielte die erste Aufführung des »Freischütz« in Paris. Seit 1852 wird es als städtisches Orchester geführt. International bedeutende Dirigenten haben in Aachen gewirkt – sei es als Gastdirigenten oder auch als Musikdirektoren. Zu den Gastdirigenten gehörten Richard Strauss, Felix Weingartner, Karl Muck, Hans Pfitzner und Clemens Krauss, die vor allem im Rahmen der Niederrheinischen Musikfeste in Aachen dirigierten. Die Entwicklung des Orchesters haben Musikdirektoren wie Fritz Busch, Herbert von Karajan und Wolfgang Sawallisch entscheidend geprägt, die ihre Karrieren in Aachen begannen. Seit August 2018 ist der Engländer Christopher Ward Generalmusikdirektor der Stadt Aachen und zählt zu den neuen Sternen der Musikszene.
Als einer der begehrtesten Pianisten seiner Generation wird der lettische Pianist Andrejs Osokins von der internationalen Fachpresse gefeiert. „Sein Spiel sei mit besonderer Empfindsamkeit und Intimität vom Feinsten“ (Berliner Morgenpost) und „lässt Musik von Kopf bis Fuß elektrisieren“ (Tagesspiegel). Bei den bekanntesten Klavierwettbewerben weltweit als Laureat ausgezeichnet – darunter die Wettbewerbe von Leeds, Rubinstein, Long-Thibaud und Queen Elisabeth, ebenso wie der Internationale Deutsche Pianistenpreis – ist der in London wohnhafte Musiker Andrejs Osokins einer der begehrtesten lettischen Pianisten. Er wurde von Kritikern als einwandfrei stilvoll beschrieben und sowohl für seinen ausgeprägten Intellekt und sein Charisma gelobt als auch für seine breite expressive Klangpalette. Darüber hinaus überzeugt Andrejs Osokins in vielen verschiedenen Musikstilen. Gastspiele mit vielen renommierten Orchestern wie u.a. Orchestre National de Belgique, Orchestre Philharmonique de Radio France, Staatskapelle Halle, London Philharmonic Orchestra, Lettischen National Symphony Orchestra oder Kremerata Baltica mit führenenden Dirigentengrößen wie u.a. Sir Mark Elder, Darrell Ang, James Judd, Yuri Simonov und Normunds Šnē führen ihn regelmäßig auf die großen Bühnen der Welt. Darüber hinaus konzertiert er als Solist und Kammermusiker regelmäßig in der Berliner Philharmonie, im Konzerthaus Berlin, in der Alten Oper Frankfurt, im Münchener Gasteig, in der Wigmore Hall London, in der Birmingham Symphony Hall, im Théâtre Royal de La Monnaie Brüssel, in der Great Guild Hall Riga und in der Rachmaninow Hall Moskau. Seine musikalische Ausbildung erhielt er an der Lettischen Musikakademie in Riga sowie an der Royal Academy of Music. Zu den Pianisten, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen u.a. Paul Badura-Skoda, Michail Voskressensky, Christopher Elton, Arie Vardi und Boris Berman.
Der Pianist und Kulturmanager Florian Koltun übernimmt die Moderation der Konzerte und wird zwischen den Werken mit interessanten Anekdoten und Hintergrundberichten auch „Klassik-Einsteigern“ den Zugang zur Musik leicht ermöglichen.
Das Konzert findet 11. Mai um 20.00 Uhr in der Stadthalle Erkelenz (Franziskanerpl. 11) statt. Tickets können zum Preis zwischen 12,- bis 18,- € allen bekannten VVK-Stellen der VHS Heinsberg erworben werden.
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