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Krachender Indie-Jazz mit Post-Punk-Attitüde. Mal irrwitzig abgedreht, mal schmerzhaft, mal zart und berührend: Bei "KUU!" trifft die Schauspielerin und Sängerin Jelena Kuljić (u. a. Volksbühne Berlin, Kammerspiele München) auf die Gitarren-Freigeister Kalle Kalima und Frank Möbus und Schlagzeug-Neudenker Christian Lillinger.
„Im Grunde möchten wir einfach nur spielen. Gute Konzerte mit dieser Band sind beglückend“, sagt Gitarrist Kalle Kalima. Sängerin Jelena Kuljić ergänzt: „Wenn wir spielen, ist es das reine Paradies.“ Auch für das ...
Krachender Indie-Jazz mit Post-Punk-Attitüde. Mal irrwitzig abgedreht, mal schmerzhaft, mal zart und berührend: Bei "KUU!" trifft die Schauspielerin und Sängerin Jelena Kuljić (u. a. Volksbühne Berlin, Kammerspiele München) auf die Gitarren-Freigeister Kalle Kalima und Frank Möbus und Schlagzeug-Neudenker Christian Lillinger.
„Im Grunde möchten wir einfach nur spielen. Gute Konzerte mit dieser Band sind beglückend“, sagt Gitarrist Kalle Kalima. Sängerin Jelena Kuljić ergänzt: „Wenn wir spielen, ist es das reine Paradies.“ Auch für das Publikum. Komplettiert durch den Gitarristen Frank Möbus und dem Schlagzeuger Christian Lillinger waren KUU! unterwegs und wurde gefeiert auf großen Festivals und in angesagten Clubs. So wäre es weitergegangen, doch dann kam Corona…
Gespenstisch und verunsichernd war es, als wäre eine dystopische Zukunft plötzlich Gegenwart. Ohnehin hatten KUU! – was im Finnischen Mond bedeutet – darüber nachgedacht, die Texte des neuen Albums in einer nahen Zukunft zu verorten.
Nichts in diesen Texten über unsere schöne neue Welt wird mit erhobenem Zeigefinger vorgetragen. Sehnsuchtsvoll, charming und direkt, dann wieder spröde, sperrig und provokant interpretiert diese höchst intensive Sängerin, die als Schauspielerin an den Münchner Kammerspielen arbeitet, die Bilderflut der Gegenwart mit ihren Dringlichkeitssteigerungen. Das ist nicht mehr in gängigen Strophe-Refrain-Schemen zu verhandeln. Hier gibt es kein Trallala. Wie die grandiose Band mit ihrer Sängerin lustvoll durch diese Textgebirge steigt, wie sie ihren so anderen Songs dient und sie mit ausgefuchster Musikalität steigert, das ist ohne Vergleich. Sie leuchten Klüfte und Schluchten aus, bewahren die Rätsel und agieren als Team jenseits der Selbstdarstellung. Das ist markant und bis in die Details spannend. Eben deswegen dringt diese Kunst zu Essenzen vor, ohne dabei jemals zu moralisieren. Die beiden Gitarren verschmelzen zu einem Mega-Instrument, wobei sie weder das Wettbewerbsmäßige des Jazz noch das Simplifizierende des Rock bedienen. In dieses Zwischenreich hinein schlägt das Schlagzeug zu mit immer neuen druckvollen Finessen. Das ergibt eine Musik genau für diese Zeit: energetisch, aufstörend, wuchtig, doch gleichzeitig filigran und eindringlich plausibel. Das ist ein Glücksfall für vorurteilsfreie Hörer:innen.
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