Werke von Copland // Korngold // Rachmaninow // Dvořák
Die Neue Welt, die Vereinigten Staaten von Amerika, die besonders im 18. und 19. Jahrhundert vielen Europäern als Sehnsuchtsort galten, dienten zahlreichen Komponisten zur Inspiration und stehen im Mittelpunkt des großen Abschlusskonzertes der Kurpark Classix.
Aaron Copland ist der bedeutendste Vertreter der amerikanischen Moderne. Zeitlebens war er auf der Suche nach einer typisch amerikanischen Musiksprache. Seine festliche »Fanfare for the common man« ist von Amerika ausgehend zu einem wahren Welthit geworden, der Eingang in Medien und Popkultur ...
Die Neue Welt, die Vereinigten Staaten von Amerika, die besonders im 18. und 19. Jahrhundert vielen Europäern als Sehnsuchtsort galten, dienten zahlreichen Komponisten zur Inspiration und stehen im Mittelpunkt des großen Abschlusskonzertes der Kurpark Classix.
Aaron Copland ist der bedeutendste Vertreter der amerikanischen Moderne. Zeitlebens war er auf der Suche nach einer typisch amerikanischen Musiksprache. Seine festliche »Fanfare for the common man« ist von Amerika ausgehend zu einem wahren Welthit geworden, der Eingang in Medien und Popkultur gefunden hat.
Was wäre ein amerikanisches Programm ohne Bezug zur »Traumfabrik Hollywood«? Nach seiner Emigration aus Österreich ließ sich der Komponist Erich Wolfgang Korngold in Kalifornien nieder. Dort widmete er sich neben sinfonischen Werken besonders dem Medium Film. Zahlreiche Soundtracks entstanden in den 1930er und 1940er Jahren, u.a. für den Piratenfilm »Unter Piratenflagge«, der bei der Verleihung der Oscars 1936 nicht nur für den Besten Film nominiert war, sondern auch für die Beste Filmmusik.
Der US-amerikanische Pianist Tzimon Barto ist ein wahres Ausnahmetalent und das gilt nicht nur für seine musikalische Karriere: Er ist auch als Schriftsteller erfolgreich, hebt in seiner Freizeit Gewichte, beschäftigt sich wissenschaftlich mit physikalischen Phänomenen und spricht sieben Sprachen, fünf davon fließend. In Aachen spielt er Rachmaninows Rhapsodie über ein Thema des Teufelsgeigers Niccolò Paganini, ein hochvirtuoses und mitreißendes Werk.
Zum Abschluss des Konzerts und des Festivals spielt das Sinfonieorchester unter seinem neuen GMD Christopher Ward die berühmte Sinfonie »Aus der Neuen Welt«. Dvořák schrieb sie während eines Aufenthaltes in den USA und verarbeitet darin Eindrücke seiner Reise durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und kombiniert sie geschickt mit Melodien aus seiner tschechischen Heimat.
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