Vier Personen stehen nebeneinander im Gegenlicht. Sie sind nur als Schatten zu erkennen. Auf der Bühne ist Nebel. |
Auf der Bühne hängt in Leuchtschrift ein Satz: Es soll Gerechtigkeit geschehen und gehe die Welt daran zugrunde. Davor stehen vier Personen. |
Ein Schauspieler hält ein Mikrofon in der Hand. Im Hintergrund ist ein großes Pferd auf die Bühnenrückwand projiziert. |
Zwei Personen stehen nebeneinander. Beide haben die Arme vom Körper abgespreizt. Die eine trägt eine Krone. Die Bühne ist grün und blau beleuchtet. |
Zwei Personen stehen hinter einem großen, leuchtenden Viereck. Die Bühne ist bläulich beleuchtet. |
Vier Personen stehen leicht gebeugt nebeneinander. Alle sehen nach vorn. Die Bühne ist voller Nebel. |
Eine Schauspielerin in einem langen, dunklen Kleid steht allein auf der Bühne. Sie hat eine Hand erhoben und den Kopf leicht nach hinten geneigt. |
Ein Schauspieler steht neben einem Stuhl. Hinter ihm schwingt ein Scheinwerfer. Die Bühne ist in Nebel getaucht. |
Zwei Personen beugen sich nach vorn. Ihre Gesichter leuchten grünlich, der Rest der Bühne ist lila und pink angestrahlt. Im Hintergrund erkennt man die Umrisse von zwei weiteren Personen. |
Ein großes Feuerwerk ist auf der Bühne. Vier Personen stehen etwas davon entfernt. Eine Person hat die Hände erhoben. |
Uraufführung
von Felix Krakau nach Heinrich von Kleist
19 Uhr Einführung
„Lately, I’ve been dressing for revenge.“ (Taylor Swift) — Kleists 1810 erschienene Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der aus Rache für ein erfahrenes Unrecht einen beispiellosen Kreislauf der Gewalt entfesselt, ist ein rasanter Thriller über Recht versus Gerechtigkeit und das Aufbegehren eines Individuums gegen ein System. Kohlhaas ist ein Berserker, eine Figur von höchster moralischer Ambivalenz, der von Kleist als „einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“ beschrieben wird. Am Ende seines ...
„Lately, I’ve been dressing for revenge.“ (Taylor Swift) — Kleists 1810 erschienene Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der aus Rache für ein erfahrenes Unrecht einen beispiellosen Kreislauf der Gewalt entfesselt, ist ein rasanter Thriller über Recht versus Gerechtigkeit und das Aufbegehren eines Individuums gegen ein System. Kohlhaas ist ein Berserker, eine Figur von höchster moralischer Ambivalenz, der von Kleist als „einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit“ beschrieben wird. Am Ende seines Feldzugs liegen Städte in Trümmern und Kohlhaas selbst findet sich auf dem Schafott wieder. Mit einem heutigen Blick schaut Autor und Regisseur Felix Krakau, der am Theater Bremen zuletzt „Royals“ inszeniert hat, auf Kleists berühmte Erzählung und fragt nach der Berechtigung der Mittel, nach Auswegen aus dem Strudel und ob es einfache Lösungen in einer komplexen Welt geben kann.
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