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Die zweite Inszenierung von Philipp Preuss am Theater an der Ruhr bezieht Jelineks Text „Am Königsweg“, der den politischen Aufstieg und vermutlichen Fall von Donald Trump behandelt, auf Alfred Jarrys legendären „Anschlag auf das klassische Theater“: König Ubu.
Preuss, der schon in seiner letzten Arbeit am Theater an der Ruhr („Leonce und Lena“) dem medialen Zeitalter ironisch begegnete, führt in seinem neuen Stück diesen Weg konsequent ...
Am 30.01. um 19:30 Uhr online!
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Die zweite Inszenierung von Philipp Preuss am Theater an der Ruhr bezieht Jelineks Text „Am Königsweg“, der den politischen Aufstieg und vermutlichen Fall von Donald Trump behandelt, auf Alfred Jarrys legendären „Anschlag auf das klassische Theater“: König Ubu.
Preuss, der schon in seiner letzten Arbeit am Theater an der Ruhr („Leonce und Lena“) dem medialen Zeitalter ironisch begegnete, führt in seinem neuen Stück diesen Weg konsequent fort und fordert eine Medienkompetenz, die in der Auseinandersetzung mit den eigenen Filterblasen unschätzbar wäre.
"Ich versuche, wenns nicht anders geht, mich an die Wahrheit zu halten, doch wie soll man sich an etwas halten, das ständig schwankt? Wie soll man sich da an was halten, das man nicht findet, weil man es gar nicht kennt, wie soll man wissen, wo die Wahrheit ist, wenn man sie noch nie gesehen hat? Wie soll man sie erkennen? Soll ich sie etwa suchen? Ich habe wirklich Besseres zu tun!
Alles ist wahr, was gesagt wird, das heißt, alles ist wahr, und alles ist falsch, was brauchen wir noch Seher?"
Von Philipp Preuss stammen Arbeiten u.a. am Schauspielhaus Bochum, Theater Dortmund, Schauspiel Frankfurt, Deutsches Theater Berlin, Schaubühne Berlin, Schauspiel Leipzig, Residenztheater München. Preuss inszeniert seit 2001 Ausstellungen mit fiktiv-virtuellen Künstlerfiguren, die von Schauspielern dargestellt werden, er erweitert den Theaterbegriff in den Bereich der Bildenden Kunst.
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