Grenzen verschwimmen und Genres prallen aufeinander – die 16. Ausgabe des internationalen KLAENG Festivals präsentiert am 29. & 30. November im Kölner Stadtgarten das „Jetzt“ in der aktuellen Musik.
Sonntag, 30.11.2025
Robert Landfermann "RHENUS"
In seinem Projekt Rhenus bündelt Robert Landfermann all seine musikalischen Facetten. Es ist sein bislang größtes Ensemble, ein orchestrales Sammelbecken seiner künstlerischen Persönlichkeit, verstärkt durch die Ausdruckstiefe seiner Mitspieler:innen. Mit langjährigen Weggefährten wie den Schlagzeugern ...
Grenzen verschwimmen und Genres prallen aufeinander – die 16. Ausgabe des internationalen KLAENG Festivals präsentiert am 29. & 30. November im Kölner Stadtgarten das „Jetzt“ in der aktuellen Musik.
Sonntag, 30.11.2025
Robert Landfermann "RHENUS"
In seinem Projekt Rhenus bündelt Robert Landfermann all seine musikalischen Facetten. Es ist sein bislang größtes Ensemble, ein orchestrales Sammelbecken seiner künstlerischen Persönlichkeit, verstärkt durch die Ausdruckstiefe seiner Mitspieler:innen. Mit langjährigen Weggefährten wie den Schlagzeugern Jonas Burgwinkel und Leif Berger, Pianist Elias Stemeseder, Saxophonist Sebastian Gille, Harfenistin Kathrin Pechlof, Trompeter Percy Pursglove und Rhodes-Spezialist Jozef Dumoulin entfaltet sich ein Klangkosmos von komplexen Strukturen bis zu schlichter Melodie. Improvisierend öffnet sich darin die Botschaft des Jazz: Vielfalt erkennen, Fremdes willkommen heißen und im Moment die eigene Antwort finden.
Liam Byrne & Elina Albach
Wenn der irische Gambist Liam Byrne und die deutsche Cembalistin Elina Albach gemeinsam auf der Bühne stehen, treffen sich Vergangenheit und Gegenwart in einem intensiven musikalischen Dialog. Ihr Duo-Konzert verbindet barocke Klangwelten mit zeitgenössischen Kompositionen von Max Andrzejewski und Yuri Umemoto sowie freier Improvisation. Historische Instrumente wie Viola da Gamba und Cembalo werden dabei zu Mittlern zwischen Jahrhunderten und Klangsprachen. Byrne und Albach gestalten ihre Konzerte als lebendige Experimente voller Neugier und Spielfreude, in denen vertraute Werke neu leuchten und Unerhörtes entsteht – ein Erlebnis, das Alte Musik radikal frisch und unmittelbar erfahrbar macht.
WRENS
„Warum nicht?“ – WRENS antwortet mit Klang, Textur und unerschrockener Lyrik. Das Superkollektiv verwebt Improvisation und Elektronik zu vibrierenden Klanglandschaften, die sich zwischen Ekstase und Lässigkeit bewegen und Hörer:innen in ihren Bann ziehen. Mit Jason Nazary (Drums), Lester St. Louis (Cello), Ryan Easter (Trompete/Gesang) und Elias Stemeseder (Keys/Synths) trifft präzise Virtuosität auf eruptive Freiheit. Auf ihrem Debüt „Alligator Shoes“ [flatbush records] mischen sich jazzige Impulse, elektronische Schärfe und überraschende Rap-Versätze – ein Flug, ein Rausch, eine Einladung zum Abheben.
Das Programm von ersten Festivaltag (Samstag, 29.11.2025) finden Sie hier.
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