Als Musiker ist man nirgendwo so frei wie in der Improvisation – Hier kann man sich als Individuum aus der Masse herauslösen und wieder in sie eintauchen. Freiheit ist hier sozusagen ein Wesensmerkmal des Jazz. Aber auch auf eine andere Art steht der Jazz in einer Beziehung zur Freiheit: Er wurde als Medium genutzt, um die Botschaft von Freiheit und Gleichberechtigung zu verbreiten, entweder in so starken Songs wie „Strange Fruit“ von Billie Holiday oder als „Botschaften aus dem Exil“ wie im Falle Miriam Makebas. Aber auch berühmte Freiheitsreden ...
Als Musiker ist man nirgendwo so frei wie in der Improvisation – Hier kann man sich als Individuum aus der Masse herauslösen und wieder in sie eintauchen. Freiheit ist hier sozusagen ein Wesensmerkmal des Jazz. Aber auch auf eine andere Art steht der Jazz in einer Beziehung zur Freiheit: Er wurde als Medium genutzt, um die Botschaft von Freiheit und Gleichberechtigung zu verbreiten, entweder in so starken Songs wie „Strange Fruit“ von Billie Holiday oder als „Botschaften aus dem Exil“ wie im Falle Miriam Makebas. Aber auch berühmte Freiheitsreden hatten eine Melodie, denn es waren nicht nur wichtige Worte, sondern deren Sprecher brillante Rhetoriker, die mit Melodie und Rhythmus ihre wichtigen Botschaften verbreiteten. Hören Sie in diesen Konzerten Musik von Gospel bis Abbey Lincoln. Caroline Lux wird beim Rezitieren berühmter Reden von Nelson Mandela bis Václav Havel der Sprache auf den Grund gehen.
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„Da es sich beim Jazz um eine der faszinierendsten Sprachen handelt, liegt es nahe, ihn mit Text und Poesie zu verbinden.“ – Die BigBand der Deutschen Oper Berlin präsentiert in ihrer Jazz-Reihe „Jazz & Lyrics“ in der Tischlerei sechs thematische Jazz-Konzerte mit Mitgliedern der BigBand und Gästen in kleineren Formationen. Die Konzerte widmen sich einem bestimmten Thema oder einem bestimmten Komponisten und fusionieren Musik mit Lyrik. Texte, Biografisches und Poesie sowie Hintergrund-Informationen zum jeweiligen Thema machen diese Konzerte zu einem besonderen Erlebnis. Das künstlerische Programm stellen Rüdiger Ruppert und Sebastian Krol zusammen.
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