„Worte kommen manchmal zurück. Worte aus meiner Vergangenheit. Gedanken an unwichtige Dinge... die plötzlich eine Bedeutung haben. Gefühle, die mich erneut berauschen und abstürzen lassen. Niemand kann sie zurückholen, niemand kann sie erklären. Es wird niemals noch einmal dasselbe gesagt werden. Niemand kann dasselbe nochmals tun. Niemals kann Papa an den Tag zurückkehren, wo er die Tür geschlossen hat und in den Krieg zog.”
In einem Karussell aus Fragen und Gedanken, dreht sich Bo, bis die Welt verblasst, die Arme weit ausgebreitet, die Augen ...
„Worte kommen manchmal zurück. Worte aus meiner Vergangenheit. Gedanken an unwichtige Dinge... die plötzlich eine Bedeutung haben. Gefühle, die mich erneut berauschen und abstürzen lassen. Niemand kann sie zurückholen, niemand kann sie erklären. Es wird niemals noch einmal dasselbe gesagt werden. Niemand kann dasselbe nochmals tun. Niemals kann Papa an den Tag zurückkehren, wo er die Tür geschlossen hat und in den Krieg zog.”
In einem Karussell aus Fragen und Gedanken, dreht sich Bo, bis die Welt verblasst, die Arme weit ausgebreitet, die Augen geschlossen, verliert er sich im Wirbel der Fantasie. Sich aufmachen in eine andere Welt, wo Sorgen und Ängste sanft verwehen.
Bo ist allein. Papa ist nicht mehr da - er ist im Krieg verloren gegangen. Die Mutter ist geblieben, sie ist verzweifelt und beantwortet keine Fragen. Aber Bo hat so viele Fragen. Eines ist klar, er muss selbst die Antworten finden. Zuflucht findet er in Computerspielen. Hier baut er sich seine eigene Welt, kämpft gegen Riesengarnelen, bezwingt Drachen mit seinem virtuellen Freund Onno und lässt seiner Fantasie freien Lauf. Und dann ist da noch Hein, der ihm das Gitarre spielen beibringt, von seinen Reisen bis hin nach Indien und ihm von Buddha erzählt.
So entfaltet sich seine Geschichte zwischen Traum und Wirklichkeit, in der er lernt, dass das Leben mehr ist als die Schatten der Vergangenheit. Ein Erwachen, ein Neuanfang, in dem er nicht nur der Junge ist, der verloren ging.
Das Stück „Füße im Himmel“ von Michael Alexander Müller thematisiert die Traumata und emotionalen Belastungen, die Abwesenheit eines Elternteils auf Kinder haben. Es zeigt auf, wie Fantasie und Realität miteinander verschmelzen können, wenn die Grenzen des Verstehens verschwimmen. Eine berührende Geschichte über die Schwierigkeit, die Realität zu akzeptieren und die Notwendigkeit, sich auf die Gegenwart und Zukunft zu konzentrieren.
Die Eigenproduktion des monsun.theaters wird gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Aufführungsrechte: Felix Bloch Erben Verlag für Bühne Film und Funk, Berlin.
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