Ein Schauspieler schwebt an einer Halterung ungefähr einen Meter über der Bühne. Er ist im Scheinwerferlicht. Um ihn herum ist es dunkel. |
Auf der Bühne liegt eine große, rosane Drehscheibe. Auf ihr sind zwei Personen. Eine steht vorn an der Kante, eine andere sitzt weiter hinten auf einer Mauer. |
Vier Personen stehen auf einer Rundung. Alle tragen große Plüschtierköpfe. |
Eine Schauspielerin steht vorn und zeigt ein Foto. Hinten sind drei weitere Personen auf der Bühne. Im Hintergrund ist eine große Leinwand. |
Uraufführung
nach dem Roman von Sven Pfizenmaier
19 Uhr Einführung
„Ich weiß nicht, wohin es geht, alle anderen wissen es, ich nicht.“ (Sasha Marianna Salzmann) — In einem Dorf in Niedersachsen, in dem jährlich das Zwiebelfest für Aufregung sorgt und sonst die Tage eher vorhersehbar sind, verschwinden junge Menschen. Als Flora vermisst wird, verbündet sich ihre Schwester Jenny mit ihren drei Schulfreund:innen und nimmt ihre Spur auf, die zu einer mystischen Gestalt namens Rasputin führt. Die Jugendlichen, die ansonsten in den Schlaf, in den Rausch oder nach Hannover flüchten, werden mit jedem Schritt, der sie ...
„Ich weiß nicht, wohin es geht, alle anderen wissen es, ich nicht.“ (Sasha Marianna Salzmann) — In einem Dorf in Niedersachsen, in dem jährlich das Zwiebelfest für Aufregung sorgt und sonst die Tage eher vorhersehbar sind, verschwinden junge Menschen. Als Flora vermisst wird, verbündet sich ihre Schwester Jenny mit ihren drei Schulfreund:innen und nimmt ihre Spur auf, die zu einer mystischen Gestalt namens Rasputin führt. Die Jugendlichen, die ansonsten in den Schlaf, in den Rausch oder nach Hannover flüchten, werden mit jedem Schritt, der sie den Indizien näherbringt, mit ihren Lebensfragen konfrontiert: Bleiben oder gehen? Wo fühle ich mich Zuhause? Wo ist die Utopie? In Sven Pfizenmaiers Debütroman werden die inneren Konflikte des Coming-of-Age, der Wunsch nach Zugehörigkeit sowie die Suche nach Glück und Halt in einer fantastisch-komischen Formsprache nach außen getragen. Viktor Lamert befasst sich in seiner ersten Inszenierung am Theater Bremen mit kultureller Zugehörigkeit, Fremdzuschreibungen und mit Strategien und Möglichkeiten, diesen auszuweichen.
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