Ein Schauspieler sitzt vor einem Fenster. Auf der anderen Seite ist eine Wiese. Der Schauspieler trägt einen dunklen Anzug. |
Ein LKW mit einer Fensterfront auf der einen Seite fährt über eine Straße. |
Eine Schauspielerin schaut aus einem Fenster auf eine Straße. Sie ist ganz weiß gekleidet. |
Draußen, unter freiem Himmel stehen eine Schauspielerin und ein Schauspieler vor einer großen Baustelle. Die Schauspielerin spielt E-Gitarre. |
Ein großer LKW fährt über eine Straße. Die eine Seite des LKWs ist komplett aus Glas. Auf der Rückseite des LKWs ist Werbung für das Theater Bremen. |
Eine Schauspielerin sitzt vor einer Leinwand. Darauf wird ein Video von Hochhäusern projeziert. |
Ein Schauspieler steht vor dem LKW. Er hält ein Schild in der Hand. Auf dem Schild steht: Ho. Ho. Ho Chi Minh. |
Ein Schauspieler sitzt vor einer Leinwand. Auf der Leinwand läuft ein Video. In dem Video geht eine Schauspielerin mit einem Mikrofon über eine Straße. |
Ein Schauspieler steht im LKW dicht vor Publikum. Draußen, hinter der Glasfront des LKWs, ist eine Baustelle. |
Ein Schauspieler und eine Schauspielerin stehen nebeneinander auf einem Hinterhof. Sie spielt E-Gitarre. |
Stadtrundfahrt von Daniel Fries mit Urbanscreen / Till Botterweck
Treffpunkt Kleines Haus
„Architektur besteht aus Traum, Phantasie, Kurven und leeren Räumen.“ (Zaha Hadid) — Bremen in den 1970er Jahren. Immer mehr Menschen, immer mehr Autos. Die Zukunft braucht Raum, das Alte soll weichen. Mit der „Mozarttrasse“ soll eine gewaltige Schneise durch die östliche Vorstadt geschlagen, die Weser gequert und die Stadt den Erfordernissen des Verkehrs angepasst werden: die Utopie einer Zukunft, die so nicht eintraf. Wer entscheidet eigentlich über die Gestaltung unserer Städte, wie steht es um demokratische Teilhabe und was sind die neuen Utopien? ...
„Architektur besteht aus Traum, Phantasie, Kurven und leeren Räumen.“ (Zaha Hadid) — Bremen in den 1970er Jahren. Immer mehr Menschen, immer mehr Autos. Die Zukunft braucht Raum, das Alte soll weichen. Mit der „Mozarttrasse“ soll eine gewaltige Schneise durch die östliche Vorstadt geschlagen, die Weser gequert und die Stadt den Erfordernissen des Verkehrs angepasst werden: die Utopie einer Zukunft, die so nicht eintraf. Wer entscheidet eigentlich über die Gestaltung unserer Städte, wie steht es um demokratische Teilhabe und was sind die neuen Utopien? Wie gelingt es im Zeitalter von Klimawandel, sozialen Herausforderungen und knappem Wohnraum, unsere Städte neu zu erfinden – grüner, gesünder, lebenswerter? Das Videokunstkollektiv Urbanscreen macht die historischen ebenso wie die künftigen Visionen von Bremen im Truck sichtbar: In einer Stadtrundfahrt blicken wir auf das, was ist, was beinah geworden wäre und irgendwann gewesen sein könnte. Was ist und wie träumt eine Stadt?
Bei dem für die Aufführungen verwendeten Fahrzeug handelt es sich um einen von Rimini Protokoll entwickelten mobilen Zuschauerraum.
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