von Michael Frayn; Eine Eigenproduktion des Hamburger Sprechwerks; Verlag: Hartmann und Stauffacher
Eine Kleinstadt in der Provinz: Die Truppe eines Boulevardtheaters probt die Slapstick-Komödie "Nackte Tatsachen" - aber nichts funktioniert. Dotty hat ein Verhältnis mit Garry, Brooke verliert ständig ihre Kontaktlinsen, Frederick möchte seine Figur psychologisch durchdringen und Selsdon hat ein Alkoholproblem. Der Text sitzt nicht, das Bühnenbild hakt, der Regisseur Lloyd verliert fast die Nerven. Und dabei sind keine 24 Stunden bis zur Premiere.
Vier Wochen später auf Tournee: Während vorne die Vorstellung läuft, streiten sich auf der Hinterbühne ...
Eine Kleinstadt in der Provinz: Die Truppe eines Boulevardtheaters probt die Slapstick-Komödie "Nackte Tatsachen" - aber nichts funktioniert. Dotty hat ein Verhältnis mit Garry, Brooke verliert ständig ihre Kontaktlinsen, Frederick möchte seine Figur psychologisch durchdringen und Selsdon hat ein Alkoholproblem. Der Text sitzt nicht, das Bühnenbild hakt, der Regisseur Lloyd verliert fast die Nerven. Und dabei sind keine 24 Stunden bis zur Premiere.
Vier Wochen später auf Tournee: Während vorne die Vorstellung läuft, streiten sich auf der Hinterbühne die Schauspieler. Die Probleme untereinander haben sich nicht gelöst, sondern potenziert. Garry ist eifersüchtig, Brooke will die Truppe verlassen und das ganze Ensemble ist ständig auf der Suche nach Selsdon, der sich mit dem Whisky auf der Toilette eingeschlossen hat.
Wie wird es bei der letzten Vorstellung sein? Ist das Stück noch wiederzuerkennen?
Seit November 2020 probt das Sprechwerk an diesem Riesen-Stück. 9 Darsteller und ein Bühnenbild, für das vorne noch angebaut werden muss. In Ermangelung einer Drehbühne werden die Zuschauer im 2 Akt hinter der Bühne Platz nehmen dürfen, was die Zuschaueranzahl exklusiv reduziert. Eigentlich ein Wahnsinn, so eine Produktion. Die Proben mussten wegen der Theaterschließungen 2x unterbrochen werden, aber jetzt ist es endlich soweit:
Sehen sie sich an, was dabei herauskommt, wenn die absurde Wirklichkeit unserer Produktion die Absurdität des Bühnenstücks noch übertrifft.
Entweder wir scheitern, oder wir werden genial sein.
Kommen Sie und gucken es sich an!
Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien; Projektträger: Deutscher Bühnenverein.
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