Acht Personen stehen nebeineinander auf der Bühne. Der Bühnenboden ist mit Kunstschnee bedeckt. |
Die ganze Bühne ist mit Kunstschnee bedeckt. Vorn hält ein Mann mit nacktem Oberkörper die Arme über den Kopf. Eine Frau lehnt sich an ihn. Vier andere Personen sind noch auf der Bühne. |
Eine Schauspielerin in einem Pelzmantel steht neben einem Schauspieler. Der Bühnenboden ist mit Schnee bedeckt. Im Hintergrund stehen Schlitten. |
Neben einem Bett kniet eine Schauspielerin. Sie trägt eine Winterjacke. Der Bühnenboden ist mit Kunstschnee bedeckt. |
Zwei Personen sitzen nebeneinander auf einem Schlitten. Überall liegt Kunstschnee. |
Auf einem Hocker sitzt eine Frau. Sie trägt eine Strickjacke. Hinter ihr sind noch andere Personen auf der Bühne. Auf dem Boden liegt Kunstschnee. |
Ein Schauspieler sitzt allein auf einem Bett. Weit hinter ihm auf der Bühne steht eine Schauspielerin. |
Ein Schauspieler sitzt mit angezogenen Beinen auf dem Boden. Er trägt eine Kapuze über dem Kopf. Um ihn herum liegt Kunstschnee. Neben ihm stehen zwei rote Kinderstiefel. |
Drei Personen stehen mit großem Abstand zueinander auf der Bühne. Auf dem Boden liegt Kunstschnee. Hinten steht ein Schlitten. |
Fünf Personen stehe eng beieinander, zwei andere stehen mit etwas Abstand zu ihnen. Einige haben sich in ihre Mäntel eingewickelt. Auf dem Bühnenboden liegt Kunstschnee. |
Zwei Schauspielerinnen sitzen nebeneinander im Schnee. |
„Das Leben erfordert gewaltigen Mut und gewaltige Stärke.“ (Virginia Woolf) – In einem einzigen schicksalhaften Moment verbinden sich die Leben der acht Figuren in Dea Lohers Stück: Bei einem tragischen Unfall kommt ein Kind zu Tode. In diesem „vergessenen“ Stadtteil, wie es im Stück heißt, kennen sich die Bewohner:innen, sie wissen um ihre Krankheiten, ihre Beziehungen, ihre Misserfolge und nun kommt etwas hinzu, das sie fortan alle – auf unterschiedliche Weise – umtreibt: Die Frage nach der Schuld – und die Frage danach, wie es nun weitergehen ...
„Das Leben erfordert gewaltigen Mut und gewaltige Stärke.“ (Virginia Woolf) – In einem einzigen schicksalhaften Moment verbinden sich die Leben der acht Figuren in Dea Lohers Stück: Bei einem tragischen Unfall kommt ein Kind zu Tode. In diesem „vergessenen“ Stadtteil, wie es im Stück heißt, kennen sich die Bewohner:innen, sie wissen um ihre Krankheiten, ihre Beziehungen, ihre Misserfolge und nun kommt etwas hinzu, das sie fortan alle – auf unterschiedliche Weise – umtreibt: Die Frage nach der Schuld – und die Frage danach, wie es nun weitergehen kann. Unbeschwert war ihr Leben bereits vor dem Unfall nicht, doch der Tod des Kindes bringt eine neue Dimension von Sinnsuche mit sich. Und dennoch scheint immer wieder die Hoffnung durch, dass es irgendwann besser werden könnte. Alize Zandwijk hat bereits zahlreiche Stücke von Dea Loher inszeniert. Nun widmet sie sich einem Text der Dramatikerin, für den diese 2008 den Mülheimer Dramatikpreis sowie die Auszeichnung der Fachzeitschrift Theater heute für das „Stück des Jahres“ erhalten hat.
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