„Das kleine Welttheater“ atmet als Komödienspektakel, das ganz auf die Akteure mit prächtig phantasievollen Kostümen fokussiert ist, die zirzensische Luft der alten Varietés. Es ist ein alle Kunstsparten umfassendes Theaterfest, das Hochkultur und Volksnähe in sich vereint. Entstanden ist es ab März 2020 als direkte Reaktion auf Covid-19: Alle vier Akteure spielen auf Abstand. Vier allegorische Gestalten, Agape – die Menschenliebe, Libido – die Lust, Phantasia – die Phantasie, und Stoa – die Gelassenheit, begrüßen das Publikum auf kleinen Zirkuspodestchen ...
„Das kleine Welttheater“ atmet als Komödienspektakel, das ganz auf die Akteure mit prächtig phantasievollen Kostümen fokussiert ist, die zirzensische Luft der alten Varietés. Es ist ein alle Kunstsparten umfassendes Theaterfest, das Hochkultur und Volksnähe in sich vereint. Entstanden ist es ab März 2020 als direkte Reaktion auf Covid-19: Alle vier Akteure spielen auf Abstand. Vier allegorische Gestalten, Agape – die Menschenliebe, Libido – die Lust, Phantasia – die Phantasie, und Stoa – die Gelassenheit, begrüßen das Publikum auf kleinen Zirkuspodestchen, die sie das ganze Stück über nicht verlassen, als exotische Exponate einer Abnormitätenschau.
Irgendwie haben sie das Gefühl, dass das nicht alles sein kann, und so beschließen sie spontan, ein phantastisches Schauspiel zu improvisieren, um sich in die wirklichen Abnormitäten hineinzudenken – menschliche Charaktere. So erspielen sie sich mit großer Phantasie und Imaginationskraft sowie ungezügelter Spielleidenschaft mit Verstand und viel Humor eine abenteuerliche Reise eines Despoten mit seiner Lieblingssklavin und seinem Prasserei-Minister zu einem ominösen Guru am anderen Ende der Welt. Anlass der Unternehmung ist, dass dem Despoten auf einmal die Lust zu Untaten an seinen Untergebenen vergangen ist – und dieser Schaden muss dringend repariert werden. Die ganze Reise endet für alle völlig anders als erwartet….
Maximilian Ponader ist sparten- und disziplinenübergreifend als Gesamtkunstwerker in der Welt des Theaters aktiv. Als Musiktheaterregisseur mit einem Diplom der HfMT Hamburg kann er inzwischen auf über 90 Regiearbeiten in allen Sparten von großer Oper über Musical, Schauspiel bis Kindermusiktheater zurückblicken. Seine letzte Inszenierung war z. B. 2020 eine Crossover-Adaption der Purcell-Oper „König Arthur“ für das Hamburger Festival CROSSDORF. Häufig verantwortet er als Ausstattungsleiter mit bisher über 50 Bühnenkonzepten auch das optische Erscheinungsbild seiner Produktionen. Als Schauspieler und Sprecher ist er stetig bundesweit mit unterschiedlichen Ensembles in einer Vielzahl von Rollen zu erleben. Maximilian Ponader ist Begründer und künstlerischer Leiter des Hamburger Theaterkollektivs nysen.
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